Cusanus-Gymnasium
Erkelenz
Europaschule

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41812 Erkelenz

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Cusanus-Gymnasium Erkelenz!

Wir sind ein allgemein bildendes Gymnasium in Erkelenz mit einem sprachlichen, einem naturwissenschaftlichen und einem Musikprofil.
Zur Zeit besuchen uns ca. 1900 Schülerinnen und Schüler, entsprechend groß ist unser Angebot.
Möchten Sie uns kontaktieren, einen Blick in unser aktuelles Schulleben oder unser Archiv werfen, Fotos von unseren zahlreichen Aktivitäten anschauen oder mehr über uns erfahren?
Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Ihr Cusanus-Gymnasium Erkelenz
Europaschule

Lehrerinnen und Lehrer des Cusanus-Gymnasiums führen mit ihren Schülern alljährlich ein fächerverbindendes Projekt durch. Rund 190 Schülerinnen und Schüler aller neunten Klassen haben dieses Jahr am 13. Mai ihre eigene Haltung zu Europa reflektiert. Mit Hilfe von verschiedenen Planspielen widmeten sich die an dem Projekt beteiligten Klassen jeweils einem speziellen Thema, entwickelten Zukunftsentwürfe und simulierten Verhandlungen bis zur Entscheidungsreife.
Ein solcher Projekttag findet an der Europaschule Cusanus-Gymnasium seit 2010 jährlich statt, jeweils in zeitlicher Nähe zum Europatag am 9. Mai. Die angebotenen Themen waren wie immer breit angelegt: Die bilinguale Klasse entwickelte auf Englisch Szenarien z.B. zu einem möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU, ein brandaktuelles Thema nach dem Wahlausgang auf der Insel nur wenige Tage zuvor. Die Schülerinnen und Schüler anderer Klassen versuchten in der ihnen zufällig zugewiesenen Rolle eines der 28 Mitgliedsstaaten Verhandlungen zu einem gesamteuropäischen Ausstieg aus der Atomenergie, zur Idee eines europaweiten WLan-Netzes oder zu einem verpflichtenden „Sozialen Jahr“ in der Europäischen Union erfolgreich durchzuführen. Nicht minder aktuell und schülernah war unter dem Motto „Festung Europa?“ die abgehandelte Problematik, was Europa tun müsse, um das massenhafte Ertrinken von Flüchtlingen im Mittelmeer zu verhindern.
Schon Wochen zuvor bereiteten sowohl die Politik- als auch die Erdkundelehrerinnen und -lehrer gemeinsam in ihrem Unterricht die Klassen auf diesen Tag vor, um die Zeit eines ganzen Vormittages dazu zu nutzen, komplexe politische Abläufe zielführend zu organisieren. In zwei der sieben Klassen übernahmen fünf speziell für die Planspiele ausgebildete Studenten und Doktoranden vom Team Europa der Landeszentrale für Politische Bildung, NRW, die Durchführung. Sie beeindruckten die Schüler gleich bei der Begrüßung, als sie davon erzählten, wie sie durch einen Schüleraustausch oder Auslandsstudien in oft mehreren Ländern ihren Horizont erweitert haben und zu überzeugten Europäern geworden sind.
Eine große Gemeinsamkeit war die Erkenntnis der meisten Schüler, dass der Weg zu Europa nur über Kompromisse möglich ist, und oft ging es dabei um Geld: Wie teilt man die Kosten für die als sinnvoll erachteten Sprachkurse für Flüchtlinge gerecht auf? Wer bezahlt ein europaweites WLan-Netz und sichert den Datenschutz? Der gemeinsame Wille, nicht auseinander zu gehen, bevor ein Kompromiss gefunden wurde, herrschte bei allen Teilnehmern vor. So entwickelte sich in einer Gruppe die Idee, Nachbarstaaten zur EU – insbesondere in Osteuropa – durch ein faires Freihandelsabkommen näher an die EU heranzuführen. Dabei wurde auch die besondere Bedeutung Nordafrikas herausgestellt, damit auf diese Weise Stabilität und Wirtschaftswachstum zum Nutzen beider Seiten erreicht werden könne. Die Schülerin Eveline Jagla aus der 9e warb für das deutsche Modell eines freiwilligen sozialen Jahres, das von der EU unterstützt werden müsse, um junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenzuführen. Eine weitere Gruppe, die mögliche Szenarien bzgl. der Kooperation mit Russland durchspielte, führte vor Augen, dass bei einem schlechten Krisenmanagement ein Krieg gar nicht so unwahrscheinlich wäre, obwohl man überall in der Welt gerade des Kriegsendes vor 70 Jahren und der berühmten Presseerklärung des französischen Außenministers Robert Schuman für ein vereinigtes Europa vor 65 Jahre gedenkt. Im besten Fall dagegen könne, so die Schülerin Nadja Aglan aus der 9a, in ferner Zukunft sogar eine gemeinsame Währung „Euruss“ gelingen. Die Methode der Rollenspiele erlaubte es den Schülern, sich in die Situation anderer Länder hineinzudenken und damit Wege zueinander zu finden. Franziska Kaes aus der 9b brachte abschließend die große Herausforderungen auf den Punkt: Zwar müssten die Staats- und Regierungschefs auf ihren Gipfeltreffen zunächst die Interessen des eigenen Landes vertreten, zugleich aber so flexibel sein, dass Kompromisse möglich sind: „Es geht doch in Europa um Gemeinsamkeit, ohne dass sich jemand dauerhaft übergangen fühlt.“ Die Politiklehrerin Heike Engelmann merkte dazu an: „Die Schüler spüren auf diese Weise die politische Realität eines vereinten Europas, die für sie jetzt kein Fremdwort mehr ist“, und ihre Erdkunde-Kollegin Sandra Danczyk stellte am Ende des Tages zufrieden fest: „Die Schülerinnen und Schüler waren auch in den schwierigen und langwierigen Arbeitsphasen sehr motiviert und interessiert.“

Presse AG
Einige Impressionen vom CGE
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