Cusanus-Gymnasium
Erkelenz
Europaschule

Schulring 6
41812 Erkelenz

Telefon:
(02431) 70025
(02431) 70026

Fax:
(02431) 81961

Willkommen am

Cusanus-Gymnasium Erkelenz!

Wir sind ein allgemein bildendes Gymnasium in Erkelenz mit einem sprachlichen, einem naturwissenschaftlichen und einem Musikprofil.
Zur Zeit besuchen uns ca. 1900 Schülerinnen und Schüler, entsprechend groß ist unser Angebot.
Möchten Sie uns kontaktieren, einen Blick in unser aktuelles Schulleben oder unser Archiv werfen, Fotos von unseren zahlreichen Aktivitäten anschauen oder mehr über uns erfahren?
Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Ihr Cusanus-Gymnasium Erkelenz
Europaschule

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

der Cusanus-Kurier 2017 ist online.

Viel Spaß beim Lesen!

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Liebe Eltern,

das Cusanus-Gymnasium kehrt zu G 9 zurück. Ich habe dazu bereits die Schulkonferenz vor den Sommerferien befragt.

Die Schülerinnen und Schüler, die jetzt im 3. und 4. Schuljahr sind, kommen also schon in den Genuss von G 9. Lassen Sie mich an dieser Stelle betonen, dass wir G 8 gut gemacht haben. Wir werden die Schülerinnen und Schüler der höheren Klassen motivieren, ihr Bestes zu geben. Ihr Abschluss ist nicht weniger wert als die Abschlüsse der kommenden Jahre. Viele Fragen sind noch offen, z. B. der Beginn der 2. Fremdsprache; klar ist, mit Klasse 10 erhalten die Schülerinnen und Schüler den Abschluss der Fachoberschulreife. Die Stundentafel steht noch nicht. Wahrscheinlich werden 180 Stunden auf die Jahrgänge 5 bis 10 verteilt. Die 8 weiteren Stunden sollen der Förderung und Ergänzung dienen, können also in der 7. Stunde oder nachmittags liegen. Damit kehren wir zu einem Halbtagsgymnasium zurück! Wir werden weiter den offenen Ganztag anbieten. Die Rückkehr zu G 9 wird auch Auswirkungen auf die S II haben. Eine mögliche Reduktion der Stunden von jetzt 34 über 3 Jahre, also insgesamt 102 Stunden auf 30 über 3 Jahre ist angedacht.

Mit freundlichen Grüßen

R. Hündgen
Schulleiterin



Pia Bürger, Schülerin des Cusanus Gymnasiums Erkelenz der Jahrgangsstufe 10, absolvierte als eine der ersten ihr Betriebspraktikum im Ausland. In Athen lernte sie die Redaktionsarbeit in einer der größten Zeitungen des Landes und zugleich das Leben an der Deutschen Schule kennen: ein Blick von außen auf ein Land im neunten Krisenjahr.

Mit Griechenland verbinden viele die Wirtschaftskrise, die im Jahr 2010 ihren Anfang nahm und bis heute noch schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben von etwa 11 Millionen Bürgern hat. Als Pia Bürger von ihrem Politiklehrer und Verantwortlichen für Auslandspraktika am Cusanus-Gymnasium, Dr. Kenan Irmak, erfuhr, dass die Möglichkeit bestehe, in dieses meist nur Urlaubern bekannte Land zu fahren, um dort - anstatt in einem heimischen Betrieb - ihr verpflichtendes Schulpraktikum zu absolvieren, zeigte sie sofort großes Interesse. Sie erfuhr, dass die Möglichkeit bestehe, die journalistische Arbeit in der Redaktion der namhaften Zeitung Ethnos sowie den Lehrerberuf an der Deutschen Schule kennenzulernen. „Als Europaschule wollen wir unseren Schülerinnen und Schülern neben den zahlreichen klassischen Austausch- und Fahrtenprogrammen am Cusanus-Gymnasium auch die Gelegenheit geben, den betrieblichen Alltag bei unseren europäischen Nachbarn in der Praxis zu erleben, um früh interkulturelle Kompetenz zu erwerben, die in einem späteren Berufsleben immer wichtiger werden“, betont Irmak. Seine Kollegin für die Fächer Deutsch und Sport, Maria Andreopoulou, knüpfte die Kontakte zu der Zeitung und der Schule, erledigte die konsularischen Formalitäten und fand zudem eine Gastfamilie, die die Erkelenzer Schülerin bei sich aufnahm. So konnte es gelingen, der gerade erst 16 Jahre jungen Pia optimale Bedingungen für ihren Sprung in ein für sie unbekanntes Land zu schaffen und ihre Mutter, die anfangs etwas skeptisch war, zu überzeugen, so dass sie sie schon bald nach Kräften unterstützte.

In Athen erfuhr Pia einiges über die dramatischen finanziellen Einschnitte, die ein Großteil der Bevölkerung im Zuge der Wirtschaftskrise in den vergangenen sieben Jahren hinnehmen musste. Auch die einst zweitgrößte Zeitung des Landes, Ethnos, wo sie hospitierte, musste fast die Hälfte ihrer Mitarbeiter entlassen und sogar kurzzeitig schließen, da viele Griechen auch an ihrer Zeitungslektüre sparten, so dass die Verkaufszahlen stark zurückgingen. Kein Einzelfall in der griechischen Geschäftswelt, wie Pia Bürger feststellen konnte. „Seit dem Anfang der Krise ist die Schulbildung der Kinder immer wichtiger geworden, um sich ein besseres Leben aufbauen zu können, allerdings meist im Ausland als Studenten und später als Arbeitskräfte“, meint die Praktikantin nach ihrer Rückkehr. Besonders beliebt bei Schülerinnen und Schülern sei das deutsche Abitur, da dieser Schulabschluss für viele der Schlüssel zu einem Leben in Deutschland ohne Armut sei. Deshalb nehmen einige griechische Familien in Kauf, für die Schulbildung ihrer Kinder die hohen Gebühren zu zahlen, die hier, an einer von 140 deutschen Auslandsschulen weltweit, erhoben werden. Dort lernen die jungen Leute nach dem deutschen Lehrplan und werden von Lehrpersonal unterrichtet, das sowohl aus Deutschland als auch aus Griechenland stammt. Folglich wird hier zweisprachiger Unterricht angeboten. Oft nehmen griechische Eltern schon im Vorschulalter ihrer Sprösslinge das Angebot des deutschen Kindergartens wahr, der schon in der frühkindlichen Erziehung das fremdsprachliche Vokabular der Kinder erweitert, um ihren Übertritt in die Schule zu erleichtern. In Griechenland ist Deutsch als schwierige Fremdsprache noch hoch im Kurs. Bevor die Schülerinnen und Schüler in die siebte Jahrgangsstufe versetzt werden, müssen sie eine Prüfung bestehen, um zu zeigen, dass sie die Standards der deutschen Sprache beherrschen. Am Ende der zwölften Klasse gilt es noch, die letzte Hürde, das Abitur, zu nehmen. Mit diesem Abschluss in der Tasche können sich die Absolventen nun auch an deutschen Universitäten bewerben und auf bessere Lebenschancen hoffen. In diesem Fall lernen auch sie die Besonderheiten ihres Gastlandes in der Lebensweise, in den betrieblichen Abläufen und in der Perspektive auf die Krise kennen – ganz ähnlich wie dies Pia Bürger in der griechischen Hauptstadt erfahren und schätzen gelernt hat.



Presse AG
Einige Impressionen vom CGE
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