Cusanus-Gymnasium
Erkelenz
Europaschule

Schulring 6
41812 Erkelenz

Telefon:
(02431) 70025
(02431) 70026

Fax:
(02431) 81961

Die Presse AG am Cusanus Gymnasium

Die 2001 von Elmar Viethen, Lehrer am Cusanus-Gymnasium in den Fächern Deutsch, Pädagogik, Geschichte und Erdkunde, gegründete Presse-AG dokumentiert anhand von Presse-Artikeln und Bildmaterial das Schulleben am Cusanus im Laufe eines Kalenderjahres. Die verfassten Artikel und das erstellte Bildmaterial werden an die hiesigen Tages- und Wochenzeitungen weitergeleitet sowie an den WDR, wenn es sich um Material mit überregionalem Interesse handelt. Zahlreiche Artikel werden auch im Cusanus-Kurier publiziert.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 bis Q2 können an dieser AG teilnehmen. Sie erhalten von der AG Schreibaufträge für bestimmte Schulereignisse, können aber auch selbst Ideen zu Themen, die im Schulalltag auftauchen, verschriftlichen, die dann in der AG besprochen, redigiert und ggf. an die örtliche Presse weitergeleitet werden. Vorkenntnisse sind für die Teilnahme an der AG nicht notwendig. Die Regeln und Techniken für die Erstellung von Pressetexten werden in der AG eingeübt.

Mehrmals im Laufe eines Jahres haben die Mitglieder der Presse-AG die Möglichkeit, an Presse-Seminaren teilzunehmen, die z. B. vom ZDF, vom Bundestag oder von Fachhochschulen im gesamten Bundesgebiet organisiert werden.

Nachfolgend finden Sie unsere drei letzten Artikel - viel Spaß beim Lesen! Zum Auf- bzw. Zuklappen eines (verdeckten) Artikels klicken Sie bitte auf den Titel.

Auf der Suche nach einem älteren Artikel? Dann schauen Sie ins Archiv!

Am 30. Januar 2018 haben wir, der Q1-Englisch-Tutorkursvon Frau Nolten, das amerikanische Konsulat in Düsseldorf besucht. Dort bot man uns jedoch nicht einen einfachen Rundgang durch die Büros und Konferenzräume an, sondern wir hatten die Möglichkeit, mit zwei amerikanischen Diplomaten, dem Vizekonsul Benjamin Chapman und Jeff VanDreal, Botschaftsrat der amerikanischen Botschaft in Berlin, ein Gespräch zu führen. Wir durften unsere im Unterricht vorbereiteten Fragen stellen, woraus sich eine interessante, informative und auch humorvolle Diskussion ergab. Es wurden sowohl Fragen zur persönlichen Situation der Diplomaten als auch Fragen zum deutsch-amerikanischen Verhältnis sowie zu politischen Aspekten thematisiert.
Wir ließen unseren amerikanischen Tag im Restaurant „Louisiana“ ausklingen, wo wir nochmals über unsere Eindrücke der Diskussionsrunde sprachen.
Abschließend kann man sagen, dass es eine gelungene Exkursion war, die wir definitiv weiterempfehlen können.


Emre Sezen (Tutorsprecher, Englisch LK2)

Pia Bürger, Schülerin des Cusanus Gymnasiums Erkelenz der Jahrgangsstufe 10, absolvierte als eine der ersten ihr Betriebspraktikum im Ausland. In Athen lernte sie die Redaktionsarbeit in einer der größten Zeitungen des Landes und zugleich das Leben an der Deutschen Schule kennen: ein Blick von außen auf ein Land im neunten Krisenjahr.

Mit Griechenland verbinden viele die Wirtschaftskrise, die im Jahr 2010 ihren Anfang nahm und bis heute noch schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben von etwa 11 Millionen Bürgern hat. Als Pia Bürger von ihrem Politiklehrer und Verantwortlichen für Auslandspraktika am Cusanus-Gymnasium, Dr. Kenan Irmak, erfuhr, dass die Möglichkeit bestehe, in dieses meist nur Urlaubern bekannte Land zu fahren, um dort - anstatt in einem heimischen Betrieb - ihr verpflichtendes Schulpraktikum zu absolvieren, zeigte sie sofort großes Interesse. Sie erfuhr, dass die Möglichkeit bestehe, die journalistische Arbeit in der Redaktion der namhaften Zeitung Ethnos sowie den Lehrerberuf an der Deutschen Schule kennenzulernen. „Als Europaschule wollen wir unseren Schülerinnen und Schülern neben den zahlreichen klassischen Austausch- und Fahrtenprogrammen am Cusanus-Gymnasium auch die Gelegenheit geben, den betrieblichen Alltag bei unseren europäischen Nachbarn in der Praxis zu erleben, um früh interkulturelle Kompetenz zu erwerben, die in einem späteren Berufsleben immer wichtiger werden“, betont Irmak. Seine Kollegin für die Fächer Deutsch und Sport, Maria Andreopoulou, knüpfte die Kontakte zu der Zeitung und der Schule, erledigte die konsularischen Formalitäten und fand zudem eine Gastfamilie, die die Erkelenzer Schülerin bei sich aufnahm. So konnte es gelingen, der gerade erst 16 Jahre jungen Pia optimale Bedingungen für ihren Sprung in ein für sie unbekanntes Land zu schaffen und ihre Mutter, die anfangs etwas skeptisch war, zu überzeugen, so dass sie sie schon bald nach Kräften unterstützte.

In Athen erfuhr Pia einiges über die dramatischen finanziellen Einschnitte, die ein Großteil der Bevölkerung im Zuge der Wirtschaftskrise in den vergangenen sieben Jahren hinnehmen musste. Auch die einst zweitgrößte Zeitung des Landes, Ethnos, wo sie hospitierte, musste fast die Hälfte ihrer Mitarbeiter entlassen und sogar kurzzeitig schließen, da viele Griechen auch an ihrer Zeitungslektüre sparten, so dass die Verkaufszahlen stark zurückgingen. Kein Einzelfall in der griechischen Geschäftswelt, wie Pia Bürger feststellen konnte. „Seit dem Anfang der Krise ist die Schulbildung der Kinder immer wichtiger geworden, um sich ein besseres Leben aufbauen zu können, allerdings meist im Ausland als Studenten und später als Arbeitskräfte“, meint die Praktikantin nach ihrer Rückkehr. Besonders beliebt bei Schülerinnen und Schülern sei das deutsche Abitur, da dieser Schulabschluss für viele der Schlüssel zu einem Leben in Deutschland ohne Armut sei. Deshalb nehmen einige griechische Familien in Kauf, für die Schulbildung ihrer Kinder die hohen Gebühren zu zahlen, die hier, an einer von 140 deutschen Auslandsschulen weltweit, erhoben werden. Dort lernen die jungen Leute nach dem deutschen Lehrplan und werden von Lehrpersonal unterrichtet, das sowohl aus Deutschland als auch aus Griechenland stammt. Folglich wird hier zweisprachiger Unterricht angeboten. Oft nehmen griechische Eltern schon im Vorschulalter ihrer Sprösslinge das Angebot des deutschen Kindergartens wahr, der schon in der frühkindlichen Erziehung das fremdsprachliche Vokabular der Kinder erweitert, um ihren Übertritt in die Schule zu erleichtern. In Griechenland ist Deutsch als schwierige Fremdsprache noch hoch im Kurs. Bevor die Schülerinnen und Schüler in die siebte Jahrgangsstufe versetzt werden, müssen sie eine Prüfung bestehen, um zu zeigen, dass sie die Standards der deutschen Sprache beherrschen. Am Ende der zwölften Klasse gilt es noch, die letzte Hürde, das Abitur, zu nehmen. Mit diesem Abschluss in der Tasche können sich die Absolventen nun auch an deutschen Universitäten bewerben und auf bessere Lebenschancen hoffen. In diesem Fall lernen auch sie die Besonderheiten ihres Gastlandes in der Lebensweise, in den betrieblichen Abläufen und in der Perspektive auf die Krise kennen – ganz ähnlich wie dies Pia Bürger in der griechischen Hauptstadt erfahren und schätzen gelernt hat.



Presse AG

Die Unterstufentheater-AG des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz inszenierte mit großem Engagement der jungen Schauspieler aus den Klassen 5 bis 7 das Theaterstück „Rot wie Blut – ein Märchenkrimi“. Das Stück stellt eine Art Collage aus bekannten deutschen Märchen dar, woraus eine Kriminalgeschichte entwickelt wird. Die Handlung spielt aber nicht ausschließlich in der Märchenwelt, sondern bindet Handlungsstränge aus der realen Welt mit ein. Der Ausgangspunkt ist ein Mord. Es tauchen im Laufe der Handlung sprechende Pferde, singende Zwerge und wegen unterschiedlicher Delikte beschuldigte Prinzessinnen auf. Die verwobenen Märchen und eingefügten Szenen aus der realen Welt geraten allmählich völlig aus den Fugen.

Der Ausgangspunkt der Geschichte ist, dass eines Tages der Prinz in einer Vollmondnacht tot in seinem Königsschloss gefunden wird. Schneewittchen, die seine Frau ist, weint bitterlich und ist untröstlich, dass sie an diesem Abend zur Witwe wird. Dann ruft der König seinen Schneider, um mit dessen Hilfe, den Mörder des Prinzen zu finden. Der Schneider hatte sich schon oftmals als klug und tapfer in Diensten des Königs erwiesen. Er besiegte einen Riesen, kämpfte mit einem Einhorn und fing eine wilde Sau. Als besonderen Anreiz setzt der König zudem eine beträchtliche Belohnung zur Ergreifung des Mörders aus. Der Schneider macht sich schließlich mit seinem Pferd Fallada auf den Weg, um schließlich den Mörder zu stellen.

Das Stück wurde von den Unterstufenschülerinnen und Schülern der Theater-AG zunächst schulintern präsentiert. An einem Morgen führten die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler das Stück für die fünften Klassen, an einem weiteren Morgen für die sechsten Klassen der Schule auf. Die eigentliche Uraufführung erfolgte dann vor einem großen Publikum. Die gesamte Schülerschaft und die Eltern waren an diesem Abend geladen und spendeten viel Applaus für die mit großem Einsatz agierende Schauspielertruppe.

Die Regie führten die Lehrerinnen Teresa Geißler, Carolin Jost und Lisann Horn. Für den Bühnenaufbau war die Bühnenbau-AG unter der Leitung von Kunstlehrer Edmund Heimann verantwortlich. Für Licht und Ton sorgte die Licht-Ton-AG von Musiklehrer Thorsten Odenthal. Trotz des hohen zeitlichen Aufwandes für die Inszenierung von „Rot wie Blut – ein Märchenkrimi“ waren sich alle Beteiligten einig, dass die Begeisterung von den ersten Proben bis zur Uraufführung so groß war, dass weitere Projekte dieser Art geplant und realisiert werden sollten.



von Gizem Aksoy (Presse-AG)
Die Presse AG am Cusanus Gymnasium
Auf der Suche nach einem älteren Artikel? Dann schauen Sie ins Archiv!
Einige Impressionen vom CGE
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture
  • Missing Picture

 

 

Mehr unter "Fotogalerien"