Cusanus-Gymnasium
Erkelenz
Europaschule

Schulring 6
41812 Erkelenz

Telefon:
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Die Presse AG am Cusanus Gymnasium

Die 2001 von Elmar Viethen, Lehrer am Cusanus-Gymnasium in den Fächern Deutsch, Pädagogik, Geschichte und Erdkunde, gegründete Presse-AG dokumentiert anhand von Presse-Artikeln und Bildmaterial das Schulleben am Cusanus im Laufe eines Kalenderjahres. Die verfassten Artikel und das erstellte Bildmaterial werden an die hiesigen Tages- und Wochenzeitungen weitergeleitet sowie an den WDR, wenn es sich um Material mit überregionalem Interesse handelt. Zahlreiche Artikel werden auch im Cusanus-Kurier publiziert.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 bis Q2 können an dieser AG teilnehmen. Sie erhalten von der AG Schreibaufträge für bestimmte Schulereignisse, können aber auch selbst Ideen zu Themen, die im Schulalltag auftauchen, verschriftlichen, die dann in der AG besprochen, redigiert und ggf. an die örtliche Presse weitergeleitet werden. Vorkenntnisse sind für die Teilnahme an der AG nicht notwendig. Die Regeln und Techniken für die Erstellung von Pressetexten werden in der AG eingeübt.

Mehrmals im Laufe eines Jahres haben die Mitglieder der Presse-AG die Möglichkeit, an Presse-Seminaren teilzunehmen, die z. B. vom ZDF, vom Bundestag oder von Fachhochschulen im gesamten Bundesgebiet organisiert werden.

Nachfolgend finden Sie unsere drei letzten Artikel - viel Spaß beim Lesen! Zum Auf- bzw. Zuklappen eines (verdeckten) Artikels klicken Sie bitte auf den Titel.

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Die Klasse 8c des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz besuchte am 07.07.2017 den Bürgermeister der Stadt Erkelenz, Peter Jansen. Zuvor hatte die Klasse mit Herrn Dr. Irmak einige Fragen zu den Themen Umwelt/Klima, Drogenpolitik, Einwanderungs-/Flüchtlingspolitik und politischem Engagement für Jugendliche vorbereitet.

Am Anfang präsentierte der Bürgermeister anhand einer PowerPoint-Präsentation der Klasse den politischen Aufbau Deutschlands mit seinen komplizierten Zuständigkeiten von Bund, Ländern, Bezirksregierungen, Kreisen und Kommunen. Denn nur mit solidem Wissen über unseren Staat könnten Fehlurteilen vorgebeugt werden. Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, dem CDU-Politiker ihre Fragen zu stellen, welche er daraufhin ausführlich beantwortete. „Warum gibt es in Erkelenz kein Kinder- und Jugendparlament wie in manch anderen Städten?“, fragte ein Schüler. So etwas wäre sinnvoll, meinte der Bürgermeister, doch als es vor einigen Jahren eine Gelegenheit dazu gab, bröckelte nach einiger Zeit die Bereitschaft der jungen Menschen, sich regelmäßig zu treffen und zu tagen. Demokratie brauche eben einen langen Atem. Auf die Frage, wie man als Jugendlicher Flüchtlingen helfen könne, gab Herr Jansen den Tipp, doch Pate zu werden, um einem Geflüchteten die eigene Heimat zu zeigen. Eine Legalisierung von Cannabis lehnte der Bürgermeister mit dem Hinweis, dass die Langzeitschäden für die Organe gerade junger Konsumenten unübersehbar seien, strikt ab. Und beim Thema Energie wies der erste Mann der Stadt Erkelenz auf die zahlreichen Bemühungen der Kommune für mehr erneuerbare Energien und Energieeinsparmöglichkeiten hin. Zum Schluss gab es noch ein Erinnerungsfoto mit dem Bürgermeister vor dem Sitzungssaal der Stadt Erkelenz.



Von Luke Frenken, Felix Kardis und Peer Schwiderski

Das Cusanus-Gymnasium Erkelenz organisierte im nun achten Jahr seiner Zertifizierung als Europaschule einen umfangreichen Projekttag zu aktuell relevanten Themen Europas. Die etwa 200 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe simulierten am 19. Mai 2017 einen europäischen Konvent unter dem Motto „Die Vereinigten Staaten von Europa”. Angeleitet und begleitet wurden sie dabei von ihren Erdkunde- und Politiklehrern. In den jeweiligen Fächern wurden die Neuntklässler bereits im Unterricht auf den Projekttag vorbereitet, indem sie sich unter fachspezifischen politischen und geographischen Aspekten mit ausgewählten europäischen Mitgliedsstaaten beschäftigten.

In dem sechsstündigen Projekt sollten die Jugendlichen die Realität simulieren. Dazu stellten sich die Schüler für verschiede Positionen zur Wahl, so kandidierten sie unter anderem als Vertreter des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission und bereiteten ausgewählte Themen auf. Unter anderem wurde über die Möglichkeit einer europäischen Hauptstadt, die Direktwahl des EU-Präsidenten, über ein europaweites freies W-LAN für alle und ein verpflichtendes Europäisches Soziales Jahr diskutiert. Auch langfristige Ziele und Ideen wie ein europaweiter Atomausstieg und eine endgültige Festlegung der Grenzen wurden von den im Schnitt 15 Jahre alten Jugendlichen erörtert.

Wichtig bei den kontroversen Diskussionen war dabei eine aktive Übernahme des jeweiligen Rollenprofils. Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu aufgefordert in eine der zehn Rollen (7 Mitgliedsstaaten und 3 EU-Institutionen) zu schlüpfen und aus dieser heraus überzeugend zu diskutieren. Ausdrücklich erlaubt und gewünscht war es zudem, „Verbündete“ in den zweistündigen Hintergrundgesprächen zu finden und die Positionen anderer Mitgliedsstaaten kennenzulernen, um letztendlich auch Kompromisse finden zu können. Eine besondere Schwierigkeit ergab sich dadurch, so die Vorgabe, dass alle Entscheidungen zu einem Thema einstimmig beschlossen werden mussten. So wurde häufig intensiv über ein Thema diskutiert. „Es ist eine neue Erfahrung, über völlig unterschiedliche Ansichten zu diskutieren, aufeinander einzugehen und Kompromisse zu finden“, so Schüler Fabian Michel. Nach den gelungenen Diskussionsrunden verglichen die Schülerinnen und Schüler die Resultate mit ihren anfänglichen Zielen. Außerdem wurde zu jedem Thema ein Abschlussdokument erstellt.

Auch von den Lehrern des Cusanus-Gymnasiums wurde das Projekt, das das System der EU in der Praxis vermittelten sollte, als sehr gelungen eingeschätzt. Monika Ragazzi, Lehrerin für Politik am Cusanus-Gymnasium, betont das Engagement der Schüler. „Es herrschte eine sehr große Identifikation mit den Rollen, und auch Schüler, die normalerweise eher still sind, kamen aus sich raus".

Im Zuge des Projekttages bekam eine weitere Klasse der Jahrgangsstufe 9 die Möglichkeit, das Thema „Asyl- und Flüchtlingspolitik der EU“ gemeinsam mit jungen Teamern, ausgebildet und entsendet von der Schwarzkopf-Stiftung, zu diskutieren. Dabei wurde unter anderem die Frage nach einer gerechten Verteilung von Flüchtlingen in der EU im Rahmen einer Talkshow, organisiert von den Schülerinnen und Schülern, abgehandelt. Weiterhin beschäftigten sich die Cusaner mit dem Asylverfahren, der Genfer Flüchtlingskonvention und Problemen, die sich bei Abschiebungen ergeben. Kontrovers wurde zudem über das Selbstverständnis Europas diskutiert, als das Thema der sogenannten „Push-back-Aktionen“ von Frontex aufkam. Bei dieser verbotenen und von Menschenrechtsorganisationen kritisierten Praxis werden Flüchtlinge von Grenzbeamten auf hoher See zurückgedrängt, ohne die Möglichkeit zu bekommen, einen Asylantrag zu stellen. Auch der aktuelle Fall von Anis Amri wurde von den Cusanern aufgegriffen und diskutiert.

Der Teamer Mevlut Özev von der Schwarzkopf-Stiftung betonte in der Schlussbeurteilung des Projektes, dass es bemerkenswert sei, dass im Angesicht des „postfaktischen Zeitalters“ der Austausch von harten Argumenten während des Projektes eine sehr große Rolle spielte.



Christina Schmitz, Presse AG

Das Cusanus-Gymnasium setzt seine Tradition mit weiteren Aktivitäten zu Europa auch im achten Jahr seiner Zertifizierung als Europaschule fort. Am 19. Mai erarbeiten rund 200 Schülerinnen und Schüler in sieben Klassen der 9. Jahrgangsstufe aktuelle europapolitische Probleme.

Die Cusaner werden das Zusammenspiel der politischen Kräfte in der Europäischen Union stärker unter die Lupe nehmen als dies in einem Unterricht, der in 45-Minuten getaktet ist möglich wäre. Einen Tag lang werden die Klassen unter Leitung sowohl ihrer Politik als auch Erdkundelehrkraft verschiedene Themen durchspielen, die kontrovers zu werden versprechen, z.B. die Frage nach einer europäischen Hauptstadt, ob eine EU-Spitze direkt vom europäischen Bürger gewählt werden soll, inwieweit ein europaweites freies W-Lan-Netz oder ein verpflichtendes europäisches soziales Jahr eingeführt werden soll. Auch gehen die Jugendlichen der Frage nach, ob es wünschenswert ist, Atomkraftwerke europaweit stillzulegen oder ob die Grenzen der EU letztgültig festgelegt werden sollen. Eine Klasse wird von zwei engagierten jungen Leuten – ausgebildet und entsendet von der Schwarzkopf-Stiftung – darin angeleitet, sich dem schwierigen Thema Flucht und Asyl in Europa zu widmen.

Pressevertreter sind herzlich eingeladen. (H. Irmak)



Die Presse AG am Cusanus Gymnasium
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Einige Impressionen vom CGE
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