Cusanus-Gymnasium
Erkelenz
Europaschule

Schulring 6
41812 Erkelenz

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Die Presse AG am Cusanus Gymnasium

Die 2001 von Elmar Viethen, Lehrer am Cusanus-Gymnasium in den Fächern Deutsch, Pädagogik, Geschichte und Erdkunde, gegründete Presse-AG dokumentiert anhand von Presse-Artikeln und Bildmaterial das Schulleben am Cusanus im Laufe eines Kalenderjahres. Die verfassten Artikel und das erstellte Bildmaterial werden an die hiesigen Tages- und Wochenzeitungen weitergeleitet sowie an den WDR, wenn es sich um Material mit überregionalem Interesse handelt. Zahlreiche Artikel werden auch im Cusanus-Kurier publiziert.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 bis Q2 können an dieser AG teilnehmen. Sie erhalten von der AG Schreibaufträge für bestimmte Schulereignisse, können aber auch selbst Ideen zu Themen, die im Schulalltag auftauchen, verschriftlichen, die dann in der AG besprochen, redigiert und ggf. an die örtliche Presse weitergeleitet werden. Vorkenntnisse sind für die Teilnahme an der AG nicht notwendig. Die Regeln und Techniken für die Erstellung von Pressetexten werden in der AG eingeübt.

Mehrmals im Laufe eines Jahres haben die Mitglieder der Presse-AG die Möglichkeit, an Presse-Seminaren teilzunehmen, die z. B. vom ZDF, vom Bundestag oder von Fachhochschulen im gesamten Bundesgebiet organisiert werden.

Nachfolgend finden Sie unsere drei letzten Artikel - viel Spaß beim Lesen! Zum Auf- bzw. Zuklappen eines (verdeckten) Artikels klicken Sie bitte auf den Titel.

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Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz widmeten sich in Brüssel der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas. Begleitet wurden sie dabei von Monika Ragazzi und Johan Grede, die beide am Cusanus-Gymnasium Sozialwissenschaften unterrichten. Der Schwerpunkt der Studienreise lag auf der Auseinandersetzung mit den Institutionen der EU. Doch wurde auch den Sehenswürdigkeiten der „Hauptstadt Europas“ Rechnung getragen. Die Besichtigung des Atomiums und der Kathedrale standen ebenso auf dem Programm wie ein Spaziergang über den Grand Place oder durch die Galerie.

Das Programm sah am ersten Tag einen Besuch der Kommission vor, bei dem die Cusaner von einem Beamten der Kommission empfangen wurden, der ihnen von seiner Arbeit in der Kommission berichtete und Fragen beantwortete. Im Anschluss besuchte die Gruppe das „Haus der europäischen Geschichte“, wo sie auf mehreren Stockwerken die Gelegenheit erhielt, eine Zeitreise durch die Geschichte Europas zu machen. Auf dem Place Jourdan erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wo man die besten „Frites“ in Brüssel bekommt, und in der Altstadt beeindruckten das prächtige Königsschloss und der Kunstgarten die zukünftigen Abiturienten.

Der nächste Tag gab den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, auf einem echten Ministersessel Platz zu nehmen. Empfangen wurden sie in einem der Tagungsräume des Ministerrates der Europäischen Union von Thomas Brandtner, einem langjährigen Mitarbeiter des Generalsekretariats, der manches von Ministerratssitzungen zu erzählen wusste, „was nun bitte nicht ins Protokoll kommt“. Einen ebenso interessanten Programmpunkt stellte der anschließende Besuch des ARD-Hauptstadtstudios dar, in welchem den Schülerinnen und Schülern ein Einblick hinter die Kulissen der Produktion des „Europamagazins“ geboten wurde.

Als Kontrastprogramm zu den Erfahrungen mit den EU-Institutionen in Brüssel lernten die Cusaner Myriam Douo kennen, eine Aktivistin der Nichtregierungsorganisation „Friends of the Earth“, die in Brüssel Lobbyarbeit für den Klimaschutz leistet.

Am letzten Tag der Studienfahrt stand zunächst ein Besuch des „Parlamentariums“ auf dem Programm, einem Museum, welches die Entstehungsgeschichte der EU und in besonderer Weise des Parlamentes beleuchtet. Das 360°-Kino, welches die Schüler mit in die verschiedenen Realitäten Europas nahm, war besonders eindrücklich. Im Anschluss fand eine Besichtigung des Europäischen Parlamentes statt. Besonders interessant war hier die Frage nach der Kommunikation. Wie sprechen 751 Abgeordnete in 24 Sprachen miteinander? Nach einem Treffen mit dem Stolberger SPD-Abgeordneten Arndt Kohn, welcher den Schülerinnen und Schülern von seiner Tätigkeit im Parlament berichtete, endete das Programm, und es ging nach Erkelenz zurück. „Ereignisreich, informativ und beeindruckend“, kommentierten Julia Wagner und Maike Jansen die Studienfahrt.

Presse-AG
Unter dem Motto „Buchschatz gesucht“ hatte die Schulbücherei einen Wettbewerb für alle Fünft- und Sechstklässler ausgeschrieben, in dem es galt, das eigene Lieblingsbuch als „Schatzkiste“ in einem Schuhkarton kreativ zu veranschaulichen. Sechs kreative Ergebnisse sind bis zum Ende des Schuljahres in einem Schaufenster der Buchhandlung Viehausen auf der Kölner Straße in Erkelenz ausgestellt.

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Cusanerin diskutiert auf deutsch-amerikanischem Treffen Wirtschaftsthemen „Entdecke Wirtschaft“, so lautet ein Motto der Hamburger Joachim-Herz-Stiftung, um Gleichaltrigen aus Deutschland und den USA ökonomische Themen näher zu bringen. Aus ganz Deutschland konnten sich 16- bis 19-jährige für eines von 50 Plätzen – 25 reserviert für Deutsche und ebenso viele für amerikanische Austauschschüler – bewerben. Hannah Thomas vom Cusanus-Gymnasium Erkelenz war eine von ihnen. Die Gruppe kam vom 10. bis 13. Mai in der Nähe von Hamburg zusammen, um verschiedene Wirtschaftsthemen zu diskutieren.
In Form von einstündigen Barcamps, in denen die Teilnehmenden selbst die Diskussionsthemen vorschlagen, tauschten sich die jungen Leute um Hannah Thomas u.a. zur wirtschaftlichen Bedeutung von Einwanderung, zum Brexit, zur Globalisierung und zur sozialen Gerechtigkeit aus. Dies sind „alles Themen, die auch in Hannahs Schulunterricht im Fach Sozialwissenschaften zur Sprache kommen“, so ihr Fachlehrer Dr. Kenan Irmak, der sie auf das Angebot der Stiftung aufmerksam gemacht hat. Besonders kontrovers diskutierten die jungen Leute am Beispiel des Mindestlohns die Frage nach gerechter Entlohnung und erörterten, ob das Modell Norwegens ein Vorbild für das künftige und noch immer nicht geklärte Verhältnis von Großbritannien zur EU ab März 2019 sein könnte. Fast alle Diskussionen verliefen auf Englisch, was einmal mehr zeigt, wie wichtig eine gute Fremdsprachenausbildung an den Schulen ist.
Ein wichtiges Ziel dieser Wochenendveranstaltung war auch das interkulturelle Lernen, das sich an den Abenden, in den Freizeitstunden oder bei den Erkundungen in der Hansestadt fortsetzte. Dazu gehörte konsequenterweise, dass die Zimmer zu gleichen Teilen von jungen Leuten aus beiden Ländern belegt wurden. Somit wurden die themenbezogenen Diskussionen umso intensiver. „Man hat viel voneinander gelernt, auch Dinge, die man noch nie zuvor gehört hat“, so Hannah Thomas. Die Unterschiede der Bildungssysteme oder Flucht und Vertreibung waren auch außerhalb der Projektarbeit ein Gesprächsthema. Und mit Blick auf den US-Präsidenten kamen weitere Themen zum Einfluss sozialer Medien, zur Waffengewalt und Reichensteuer auf.
„Für mich war es eine super Erfahrung. Ich habe viele neue Aspekte und Ansichten anderer Leute, auch über die amerikanische Wirtschaft und zudem interessante Leute kennengelernt“, fasst Hannah Thomas ihre Camp-Erfahrung zusammen.

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