Gesunde Schule

„Gesunde Schule“ am Cusanus-Gymnasium Erkelenz
„There is no health without mental health."
— WHO

Seit Beginn des Schuljahres 2019/2020 entwickelt das Team „Gesunde Schule“ ein Konzept zur Gestaltung eines Schulklimas, das von Wohlbefinden in Form von psychischer und physischer Gesundheit aller Schulmitglieder geprägt ist. Kerngedanke ist dabei, dass Studien einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Gesundheit und Lernfähigkeit bewiesen haben. Die psychische Gesundheit von Lehrkräften sowie Schüler*innen ist eine besonders wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lehren und Lernen und damit auch für die Qualität einer Schule. Gleichzeitig sind ein gutes Klima und eine wertschätzende Schulkultur die notwendige Grundlage für psychische Gesundheit und Wohlbefinden bei allen Beteiligten. Um diese Zielsetzung zu gewährleisten, soll eine Atmosphäre geschaffen werden, in der Schüler*innen und Kollegium sich sicher, wertgeschätzt, eingebunden und nützlich fühlen. Dazu wird u.a. auf das Konzept von „MindMatters“ zurückgegriffen. Dieses Programm wurde zur Förderung der psychischen Gesundheit von Schüler*innen sowie Lehrer*innen entwickelt und hält Materialien bereit, die z.B. „die Verbundenheit mit der Schule, die soziale Unterstützung, das Selbstwertgefühl, das Selbstvertrauen und das Gefühl der Einflussnahme (Partizipation) stärken“ (MindMatters). Dabei fasst der Slogan der WHO („There ist no health without mental health“) den zentralen Gedanken passend zusammen: „Psychische Gesundheit hat etwas damit zu tun, wie sich Menschen in ihrem sozialen und kulturellen Lebenskontext mit Herausforderungen konstruktiv auseinandersetzen, wie sie eigene Wünsche, Bedürfnisse und Hoffnungen verwirklichen und wie sie sich mit ihren eigenen Anliegen einbringen. Bei MindMatters ist deshalb die Förderung von Ressourcen und Fähigkeiten zentral, die es den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften erlauben, mit den täglichen Anforderungen produktiv umzugehen und ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten“ (MindMatters).
Während der Adoleszenz müssen Schüler*innen zum einen lernen, die alltäglichen Herausforderungen zu bewältigen, und zum anderen, ihre eigenen Lebensvorstellungen und -wünsche zu realisieren. Dabei führen die sich stetig verändernden gesellschaftlichen Verhältnisse jedoch immer stärker dazu, dass Schüler*innen neben interessanten Entfaltungsmöglichkeiten auch vielfältige Belastungen erfahren (z.B. elterliche und schulische Leistungsanforderungen; Gruppenzwang durch Mitschüler*innen). Vermehrt auftretende psychische Auffälligkeiten (z.B. Schulangst, depressive Verstimmungen, Aggression, Gewalt) zeigen, dass das Leben mancher Kinder und Jugendlicher aus dem Gleichgewicht geraten ist. Das Konzept „Gesunde Schule am Cusanus-Gymnasium“ soll dahingehend zweifach wirksam werden: 1. Durch Unterrichtsmodule und Projekttage sollen die Resilienz und die Gemeinschaft gestärkt werden und somit präventiv wirksam sein. 2. Das bereits vorhandene Beratungskonzept soll regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt werden, sodass die Schüler*innen bei Problemen, Fragen und Sorgen vertrauensvolle Ansprechpartner*innen vorfinden.

Suchtprävention am Cusanus-Gymnasium Erkelenz

Denn „There is no health without mental health."

Der Begriff „Sucht“ ist eine verbreitete umgangssprachliche Bezeichnung für die Abhängigkeit von einem bestimmten Stoff oder von bestimmten Verhaltensweisen. „Prävention“ hingegen ist laut dem Bundesministerium für Gesundheitswesen „ein Oberbegriff für zielgerichtete Maßnahmen und Aktivitäten, um Krankheiten oder gesundheitliche Schädigungen zu vermeiden bzw. das Risiko der Erkrankung zu verringern.“

Das Cusanus-Gymnasium Erkelenz setzt sich seit Jahren das Ziel, regelmäßig in unterschiedlichen Jahrgangsstufen suchtpräventive Projekte durchzuführen. Eine Auswahl wird im Folgenden zusammengefasst:

Der bundesweite Wettbewerb soll Schüler*innen motivieren, mit dem Rauchen gar nicht erst anzufangen. Rauchfrei sein heißt: Die Klasse sagt „Nein“ zu Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas, E-Shishas, Tabak und Nikotin in jeglicher Form.

Durch das Projekt „Check it“, das aus mehreren Bausteinen besteht, sollen laut dem Veranstalter, der Ginko-Stiftung (Fachstelle für Suchtvorbeugung, Jugendberatungsstelle in Mülheim an der Ruhr), folgende Ziele in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt, der Polizei und Mitgliedern verschiedener Selbsthilfegruppen angestrebt werden:

  • Reflexion der eigenen Verhaltensweisen
  • Förderung der Entwicklung protektiver Fähigkeiten (life-skills)
  • Informationsvermittlung
  • Emotionale Anregung
  • Orientierung am Erfahrungshorizont der Schülerinnen und Schüler
  • Einbindung der Eltern in suchtpräventive Aktivitäten

Herr Böckem ist ehemaliger Schüler unserer Schule und war viele Jahre abhängig von unterschiedlichen Drogen. Seit 2001 ist er „clean“, wohnt in Hamburg und arbeitet als Autor und Journalist, unter anderem für das Magazin „Der Spiegel“.

In der Jahrgangsstufe 9 liest er den Schülerinnen und Schülern aus seiner Autobiographie „Lass mich die Nacht überleben: Mein Leben als Journalist und Junkie“ vor. Im Anschluss an die Lesung findet eine Diskussionsrunde statt. Die Veranstaltung dauert insgesamt 1,5 Stunden.

... können Klassen bzw. Kurse an der „Aktion Glasklar“, einer Kampagne der DAK Gesundheit teilnehmen. Ziel der Kampagne ist der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol.


Sollten Sie weitere Ideen und Anregungen für Projekte haben, die in der Schule im Rahmen der Suchtprävention durchgeführt werden können, so kontaktieren Sie die Koordinatorin des Bereichs der Suchtprävention, Frau Koch, gerne telefonisch unter 02431/70025 oder per E-Mail unter ko[at]cusanus-gymnasium [dot] eu.

„Immer on?“ — Medienscouts am Cusanus

Prävention von Onlinesucht am Cusanus-Gymnasium Erkelenz

In den letzten Jahren hat sich die Medienumwelt unserer Schüler*innen stark verändert, denn sowohl das Internet im Allgemeinen als auch die mobile Erreichbarkeit via Smartphone „rund um die Uhr“ dominieren mittlerweile den Alltag sehr vieler Mädchen und Jungen. Heutzutage verbringen Jugendliche laut der JIM-Studie 2018 an einem durchschnittlichen Schultag 214 Minuten im Internet (Quelle). Hinsichtlich des Alters der Schüler*innen gibt es inzwischen kaum noch Unterschiede: WhatsApp, Instagram, Snapchat und Co. gehören längst zur Lebenswirklichkeit der Zwölf- bis Achtzehnjährigen.
Doch wann droht das Abtauchen in die virtuelle Welt zur Sucht zu werden? Der aktuelle Drogen- und Suchtbericht 2019 der Bundesregierung zeigt, dass in Deutschland die Zahl internetbezogener Störungen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist: Nach derzeitiger Schätzung sind 7,1 % der jugendlichen Mädchen und 4,5% der gleichaltrigen Jungen von internetbezogenen Störungen betroffen, insbesondere der suchtartigen Nutzung von Online-Computerspielen oder Social Media. Das sind 270.000 Jugendliche und damit doppelt so viele wie 2011 (Quelle).
Damit es uns gut geht, müssen wir eine vernünftige Balance zwischen online und offline finden. Wer nur im Netz Kontakte hat, der dürfte im realen Leben ziemlich einsam sein.

Das Leben in der digitalen Welt stellt uns als Schule einerseits vor neue Aufgaben, andererseits haben wir die Chance, bereits in der Unterstufe die Grundlagen für einen kompetenten Umgang mit den „Neuen Medien“ zu schaffen: Je früher unsere Schülerinnen einen kritisch-reflektierenden Umgang mit Internet und Co. einüben und über ihren Medienkonsum nachdenken, desto nachhaltiger können sie ihre Medienkompetenz aufbauen.
Genau hier setzt das Konzept der Projekttage „Immer on?“ für die Schüler
innen der sechsten Jahrgangsstufe an, welche in Kooperation mit der AOK Rheinland durchgeführt werden, um die Jugendlichen sowohl für die Chancen als auch für die Risiken der virtuellen Welt zu sensibilisieren. Wir wollen Strategien zur souveränen Mediennutzung vermitteln, um einem riskanten Medienkonsum im Vorfeld Einhalt gebieten zu können. Die einzelnen Module und Bausteine der Präventionstage sind situations- und altersgerecht auf die Jahrgangsstufe 6 zugeschnitten und werden durch integrierte Übungen zur Stärkung der Klassengemeinschaft und des Selbstvertrauens abgerundet.
In diesem Kontext ist es wichtig, dass auch im häuslichen Umfeld von den Eltern klare Regeln zum Umgang mit sozialen Medien aufgestellt werden sollten, um einem übermäßigen Medienkonsum entgegenwirken zu können. Um die Eltern hierbei zu unterstützen, bieten wir parallel zu den Projekttagen einen Elternabend an, der von einem erfahrenen Medienpädagogen moderiert wird.
Zum Abschluss der Projekttage werden verschiedene Workshops unter dem Motto „#offline#⚽️#🤸‍♂️#🎨#🎼#🎭#🎸#🏓#🥋#🛹#🥁“ aus dem sportlichen, künstlerischen und musikalischen Bereich angeboten. Durch die Teilnahme an diesen Workshops sollen die Schüler*innen verschiedene Formen der Freizeitgestaltung als Alternativen zu Smartphone und Co. kennenlernen.
Die Ansprechpartnerinnen sind Frau Halcour (Ha) und Frau Thönnißen (Tho).

Kurzcurricula, Europaschule | Gewaltprävention | Cusanus-Gymnasium Erkelenz
Gewaltprävention

Anti- Mobbing- Beauftrage

Die UN- Kinderrechtskonvention hält in ihrem Artikel 19 fest, dass die „Vertragsstaaten […] alle geeigneten Gesetzgebungs- […] und Bildungsmaßnahmen treffen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewalt zu schützen.

Hieraus ergibt sich auch für das System Schule der Auftrag, präventiv - bzw. wenn nötig auch reaktiv - auf jegliche Form von Mobbing zu reagieren. Mobbing ist ein allzeit bekanntes Problem, welches leider immer wieder vor allem in Schulen auftreten kann. Unsere Schule hat sich zum Ziel gesetzt, eine „gesunde Schule“ zu sein, in der alle Schüler*innen sowie Lehrer*innen respektvoll, wertschätzend und unterstützend miteinander umgehen.
Die präventive, also vorbeugende Arbeit ist hierbei unser zentrales Anliegen. Hierzu haben wir diverse Projekte erarbeitet, wie beispielsweise die alljährliche themenbezogene Projektwoche zum Thema „Ich stärken“ in der Jahrgangsstufe 8. Zudem gehen wir auf Wunsch in einzelne Klassen, um mit ihnen zu diesem Thema zu arbeiten und die Schüler*innen zu sensibilisieren.
Sollte es an unserer Schule zu Mobbing- Fällen kommen, so sind wir dazu ausgebildet, reaktiv zu reagieren. Hierzu bedienen wir uns je nach Fall verschiedener Ansätze, wie etwa dem „No Blame Approach“ (wörtlich: "Ansatz ohne Schuldzuweisung") oder der „Farsta-Methode“ (Konfrontation der Täter*innen). Oberstes Ziel muss es hier immer sein, dass das Mobbing- Opfer in seiner Persönlichkeit gestärkt und aus seiner belastenden Situation befreit wird. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir intensiv mit den internen Arbeitsgruppen (Schulseelsorge, Vertrauenslehrer, etc.) und externen Hilfe- und Beratungsstellen zusammen.

Falls Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie gerne die Anti-Mobbing-Beauftragen Frau C. Uerlings (Ue, ue[at]cusanus-gymnasium [dot] eu) und/oder Herr A. Leesmeister (Ls, ls[at]cusanus-gymnasium [dot] eu).

Du hast das Gefühl gemobbt zu werden?
Oder eine deiner Freundinnen oder Freunde ist Opfer von Mobbing?

Dann scheue dich nicht, uns anzusprechen!

ue[at]cusanus-gymnasium [dot] eu(Frau C. Uerlings)
ls[at]cusanus-gymnasium [dot] eu(Herr A. Leesmeister)
„Vielfalt und Toleranz“ am Cusanus-Gymnasium

Vielfalt prägt und bereichert unsere moderne Gesellschaft sowie unseren Schulalltag.

Jeden Tag begegnen wir Menschen mit…

  • unterschiedlicher sozialer, ethnischer etc. Herkunft,
  • unterschiedlichem Geschlecht,
  • unterschiedlicher sexueller Orientierung,
  • unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten und Weltanschauungen,
  • unterschiedlichem Lebensalter,
  • unterschiedlichen physischen und psychischen Fähigkeiten.

In der deutschen Verfassung und auch im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (2006) ist die Gleichbehandlung aller Menschen verankert, jedoch in unserer Gesellschaft noch längst nicht vollständig umgesetzt. Noch immer werden viele Menschen im Alltag, am Arbeitsplatz, in der Schule, bei Behörden etc. ungleich behandelt und diskriminiert, was wiederum Auswirkungen auf ihr Verhalten und ihre persönliche Entfaltung hat. Um dieser Ausgrenzung und Diskriminierung entgegen zu wirken und stattdessen mit Vielfalt tolerant umgehen zu können, ist die Förderung entsprechender Kompetenzen sehr wichtig. Dabei geht es nicht nur um die Unterschiedlichkeiten von Menschen und ihren Lebensentwürfen, sondern immer auch um die Entdeckung von Gemeinsamkeiten und um die Reflexion der eigenen Position im Umgang mit Vielfalt.
Im Rahmen des Projektes „Gesunde Schule“ sollen die Schüler*innen und Lehrkräfte des Cusanus-Gymnasiums in ihrer individuellen Persönlichkeit und als wertschätzende Gemeinschaft gestärkt werden, um Ausgrenzungen und Diskriminierung entgegen zu wirken und ein von Vielfalt und Toleranz geprägtes Schulklima zu schaffen. Dies soll u.a. in Form von Projekttagen, Unterrichtseinheiten und besonderen Aktionen im Schulalltag geschehen. Gleichzeitig stehen den Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften unterschiedliche Beratungsangebote (siehe auch „Beratung“ und „Gesunde Schule“) zur Verfügung.


Auch für die Akzeptanz vielfältiger sexueller Orientierungen und Lebensweisen setzen wir uns als Schulgemeinschaft ein. Studien zufolge geben ca. 11% der 15- bis 29-Jährigen an, nicht heterosexuell zu sein. Gleichzeitig zeigen Studien jedoch auch, dass Schüler*innen häufig Angst vor Vorurteilen und Ausgrenzungen haben und sich daher in der Schule (sowie im privaten Umfeld) nicht „outen“. Durch Aufklärung über sexuelle Vielfalt und die Gestaltung von Konzepten für den Umgang mit „Homo- und Transphobie“ soll eine Atmosphäre der Akzeptanz und Wertschätzung gefördert werden (Projekttage, Unterrichtseinheiten und besondere Aktionen). Wöchentlich findet ein Treffen für Schüler*innen, die sich zu dem Thema „Sexuelle Vielfalt“ informieren und austauschen wollen, im SV-Raum statt (siehe Aushang).

Weiterführende Links:

Europaschule, Vielfalt und Toleranz | Bilinguales SprachangebotOffener Ganztag | Cusanus-Gymnasium Erkelenz
Unser Schulsanitätsdienst

Das sind wir…
Der Sanitätsdienst ist seit 1984 fester Bestandteil des Cusanus Gymnasiums.
Zum Ersthelfer ausgebildete Schüler sorgen seitdem für das Wohlergehen eines jeden Menschen an unserer Schule.
Zurzeit bilden circa 30 Schüler*innen den Sanitätsdienst, der sich weitestgehend selbst organisiert und von zwei erfahreneren Schülern geleitet wird.
Als Lehrer steht uns Frau Abt zur Seite, die uns bei Fragen und Problemen zur Hilfe kommt.

Gesunde Schule, Vielfalt und Toleranz | MINT | Cusanus-Gymnasium Erkelenz

Als Schüler*in

  • werden wir zu qualifizierten Ersthelfern ausgebildet.
  • werden wir bei regelmäßigen Treffen fortlaufend weitergebildet.
  • engagieren wir uns auch außerschulisch.
  • nehmen wir immer wieder erfolgreich an Wettbewerben teil.

Als Schulsanitäter

  • übernehmen wir Verantwortung.
  • handeln wir überlegt in kritischen Situationen.
  • versorgen und betreuen wir Verletzte und Erkrankte.
  • arbeiten wir mit dem DRK zusammen.
  • betreuen wir verschiedene Schulveranstaltungen, wie z.B.
    • die Bundesjugendspiele
    • das CircleOne Concert
    • den Sponsorenlauf

Als Sanitäter erhältst du vor Beginn des Unterrichts ein Funkgerät, um bei etwaigen Notfällen erreichbar zu sein. Bei einem Einsatz holst du den Patienten im Sekretariat ab und gehst mit ihm in den Sanitätsraum (Raum A111). Dort wird die Person von dir versorgt und betreut.

Um auch mitmachen zu können, musst du

  • mindestens in der 7. Klasse sein
  • einen 8-stündigen Erste-Hilfe-Kurs an unserer Schule besuchen
  • dich nach den Weihnachtsferien im Sekretariat anmelden.

Als erfolgreicher Sanitäter ist es nicht nur wichtig zu wissen, wie man hilft, sondern es erfordert auch viele weitere Fähigkeiten, wie Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Engagement, Teamfähigkeit und Flexibilität. Eine weitere Voraussetzung für die Teilnahme am Schulsanitätsdienst ist, dass sich deine schulischen Leistungen auf einem guten Niveau befinden.

Wir freuen uns auf Dich!

Lehrergesundheit

Bereits der „normale“ Schulalltag kann aufgrund seiner Komplexität sehr anstrengend für Körper und Geist sein. Kommen dann noch steigender Druck und (unverhältnismäßig) hohe Erwartungen der Schüler*innen, Kolleg*innen oder Schulleiter*innen hinzu, kann das schnell dazu führen, dass man sich nicht mehr wohlfühlt, überfordert und unzufrieden ist und sogar krank wird.
Um mit psychischen, physischen und sozialen Belastungen des Schulalltags konstruktiv umgehen zu können, ist es daher unabdingbar, dass Lehrer*innen mit den entsprechenden Ressourcen ausgestattet sind. Einen Beitrag möchte dabei das Team „Lehrergesundheit“ des Cusanus-Gymnasium Erkelenz leisten.
Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die physische sowie psychische Gesundheit aller Mitarbeiter*innen im Schulbetrieb zu fördern beziehungsweise wiederherzustellen. In dem Zusammenhang ergänzen punktuelle Angebote, wie die Möglichkeit das Deutsche Sportabzeichen zu absolvieren oder Supervisionen in Anspruch zu nehmen, feste Bestandteile des Programms, wie z.B. wöchentliche Rückenschulen oder kollegiale Fallberatungen.
Um diese wichtige und zugleich komplexe Aufgabe bewältigen zu können, setzt die Arbeitsgruppe „Lehrergesundheit“ auf eine Vorgehensweise, die nah an den Bedürfnissen der Kolleg*innen orientiert ist. Am Anfang stand eine Bedarfsanalyse, bei der mithilfe eines Fragebogens ermittelt wurde, welche Bereiche des Schullebens besonders belastend sind. Daraufhin werden Lösungswege und Strategien erarbeitet. Gleichzeitig sind stetig alle Kolleg*innen eingeladen, Lösungsvorschläge einzubringen, bevor die Machbarkeit der Lösung geprüft wird. Anschließend kommt es zur Umsetzung, die evaluiert und ggf. geändert wird.

In diesem Sinne: Bleiben wir gesund!

Für das Lehrergesundheitsteam: Roxana Scheller und Nikolaus Socha

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Mo bis Mi:
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07.15 - 13.00 Uhr

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Mi, Do:
7.15 - 15.15 Uhr
Fr:
7.15 - 12.00 Uhr

Email

sekretariat[at]cusanus-gymnasium [dot] eu
schulleitung[at]cusanus-gymnasium [dot] eu

Gratulationen zum bestandenen Abitur! 05.07.2021

179 Cusanus Abiturient*innen feierlich beglückwünscht und dankend verabschiedet –

„Ihr habt eine besondere Verantwortung für die Gemeinschaft bewiesen.“

 

179 Abiturient*innen wurden in der letzten Woche am Cusanus-Gymnasium in Erkelenz in einem feierlichen Rahmen ihre Abiturzeugnisse verliehen. Trotz Corona Beschränkungen konnten die Verabschiedungen im festlich geschmückten Atrium zu gelungenen Feierlichkeiten gestaltet werden. An drei aufeinander folgenden Tagen wurden die nun ehemaligen Schüler*innen, aufgeteilt in ihre Tutorgruppen (Kerngruppen), zu jeweils ungefähr vierzig Schüler*innen verabschiedet, natürlich in Begleitung ihrer Familien.

Sichtlich stolz auf seine Abiturient*innen und sehr erfreut begrüßte der Stufenleiter Daniel Rütten seinen Jahrgang und alle anwesenden Gäste. In seiner Rede wurde deutlich, dass er seine Schüler*innen in dieser besonderen Zeit nicht nur mit Sachverstand und Vernunft betreut hat, sondern auch mit Herz und Humor. 

Der Oberstufenchor, geleitet von Michael Forg, erzeugte anschließend durch seinen digitalen Vortrag „Free your mind“, bei dem man auf der großen Leinwand alle Schüler*innen des Chors sehen konnte, reale Gänsehaut, übermittelte er doch für die Corona Zeit so heilenden und tröstenden Aufrufe und Aussagen wie: „Befreie deinen Geist, deine Seele…. Beruhige dich, du bist nicht allein.“ Auch die Streicher des Cusanus Orchesters, unter der Leitung von Claas Otto, welche vor Ort musizieren konnten, bereicherten das  Programm mit Stücken von Ennio Moricone, Yann Tiersen und Ronan Hardiman, die gleichzeitig glücklich und nachdenklich stimmten…

Denn es ist ein besonderer Jahrgang, dieser Abiturjahrgang 2021. Über ein Jahr der Vorbereitung und des Lernens generell verlief, man kann sagen, völlig anders als geplant, anders als gewohnt, anders als man es sich je hätte vorstellen können- vor Corona. Dass trotz all der vielfältigen Hindernisse und Probleme, die die Corona Zeit mit sich bringt, so viele junge, engagierte, ambitionierte Menschen ihren Abschluss, das ersehnte Abitur, gemacht haben, zeigt, dass diese Menschen in den letzten Wochen und Monaten nicht nur die allgemeine Hochschulreife erlangt haben, sondern eine Reife, die sie als Menschen gestärkt hat und in Zukunft trägt. Eine Reife auch, die davon zeugt, dass Rücksichtnahme und der Sinn für das Wohl der Allgemeinheit Werte sind, die der jungen Generation bewusst sind. Die jungen Menschen des Abiturjahrgangs 2021, sie hätten auf so Vieles verzichtet, Rücksicht genommen auf ältere Menschen, seien besorgt gewesen um Eltern und Großeltern. Sie hätten eine „besondere Verantwortung“ entwickelt, für welche sie besonderen Respekt verdienten. So formuliert es Jörg Diepenthal, der Schulleiter des Cusanus-Gymnasiums, in seiner Abiturrede.

Bei der Überreichung der Abiturzeugnisse an jeden einzelnen der Abiturient*innen war deutlich spürbar, welch berechtigter Stolz, welche Freude, aber auch welche Erleichterung diesem großen Moment innewohnte. Denn die jungen Menschen haben es letztlich und endlich geschafft – diesen riesigen Schritt Richtung Zukunft und Leben – und dem Verwirklichen ihrer Träume – trotz Corona.

Wir gratulieren von Herzen und wünschen allen Abiturient*innen alles Gute für ihren weiteren Weg!

 

Auf dem Bild zu sehen: Eine der glücklichen Abiturient*innen inmitten der Tutorin Alexandra Hoff-Hermann und des Schulleiters Jörg Diepenthal: Maria Augsten aus Erkelenz.

Die Cusanus-BigBand grüßt Euch! Mitsingen und Mitswingen absolut erwünscht! 26.06.2021

Corona Grüße der BigBand

Mit einem eigens erstellten Video möchte die Cusanus-BigBand Euch und Sie alle herzlich grüßen. Das Lockdown-Projekt garantiert gute Laune!!! Vielen Dank an Herrn Odenthal und die ganze Band! Hier ist der Link...

https://www.youtube.com/watch?v=pJ0KQm2OmTA

 

Europaprojekttage der neunten Klassen 25.06.2021

Europaprojekttage 2021:

Digital europäisch diskutieren - es funktioniert!

Wie so Vieles in diesem Jahr mussten auch die Europaprojekttage der neunten Klassen online stattfinden und konnten nicht face-to-face erlebt werden. Doch das Engagement und Interesse der Schüler*innen und der Einsatz der Politiklehrer*innen Herr Irmak, Frau Tongul, Herr Schlicke und Herr Lenzen-Tomberg  sowie letztlich das Angebot der Organisationen der Politischen Bildung verhalfen zur Ermöglichung eines erfolgreichen und erlebnisreichen Europatags.

In den Klassen wurden unterschiedliche Online-Planspiele durchgeführt, initiiert durch Mitarbeiter verschiedener Organisationen der Politischen Bildung. So mussten die Schüler*innen verschiedene Positionen, z.B. von Ländern, politischen Institutionen oder Gesinnungsvertretern einnehmen, also in Rollen schlüpfen, und aus diesen heraus aktiv argumentieren, diskutieren und Einigungen erzielen. Das Themenspektrum umfasste sowohl ethisch-moralische Fragen wie aktive Flüchtlingshilfe und Integration als auch spezielle Fragen des Umwelt- bzw. Klimaschutzes wie beispielsweise die Umstellung auf eine nachhaltige Energieversorung.

Als besonderen Effekt dieser Art des aktiven Lernens betonten die Schüler*innen vor allem die Entwicklung eines Bewusstseins für die Komplexität der diskutierten Problematiken und Vorschläge und der zu lösenden Problemszenarien - eine Spiegelung des gelebten Europa an sich. Eine Schülerin des Jahrgangs Neun beschreibt dies wie folgt: "Wenn man gezwungen ist, aus einer Rolle heraus zu diskutieren, die man persönlich nicht vertritt, wird einem bewusst, dass man die Dinge auch ganz anders sehen kann. Und vor allem wird klar, dass es so viele verschiedene Interessen und Anliegen gibt, die es zu vereinigen gilt. Das macht Europa so komplex - aber auch so vielfältig!"

 - Ein weit mehr als zufriedenstellendes Fazit zu diesem Politik-Projekt an unserer Europaschule, das sich in diesem Jahr auch auf digitale Weise beweisen konnte.