Gesunde Schule

„Gesunde Schule“ am Cusanus-Gymnasium Erkelenz
„There is no health without mental health."
— WHO

Seit Beginn des Schuljahres 2019/2020 entwickelt das Team „Gesunde Schule“ ein Konzept zur Gestaltung eines Schulklimas, das von Wohlbefinden in Form von psychischer und physischer Gesundheit aller Schulmitglieder geprägt ist. Kerngedanke ist dabei, dass Studien einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Gesundheit und Lernfähigkeit bewiesen haben. Die psychische Gesundheit von Lehrkräften sowie Schüler*innen ist eine besonders wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lehren und Lernen und damit auch für die Qualität einer Schule. Gleichzeitig sind ein gutes Klima und eine wertschätzende Schulkultur die notwendige Grundlage für psychische Gesundheit und Wohlbefinden bei allen Beteiligten. Um diese Zielsetzung zu gewährleisten, soll eine Atmosphäre geschaffen werden, in der Schüler*innen und Kollegium sich sicher, wertgeschätzt, eingebunden und nützlich fühlen. Dazu wird u.a. auf das Konzept von „MindMatters“ zurückgegriffen. Dieses Programm wurde zur Förderung der psychischen Gesundheit von Schüler*innen sowie Lehrer*innen entwickelt und hält Materialien bereit, die z.B. „die Verbundenheit mit der Schule, die soziale Unterstützung, das Selbstwertgefühl, das Selbstvertrauen und das Gefühl der Einflussnahme (Partizipation) stärken“ (MindMatters). Dabei fasst der Slogan der WHO („There ist no health without mental health“) den zentralen Gedanken passend zusammen: „Psychische Gesundheit hat etwas damit zu tun, wie sich Menschen in ihrem sozialen und kulturellen Lebenskontext mit Herausforderungen konstruktiv auseinandersetzen, wie sie eigene Wünsche, Bedürfnisse und Hoffnungen verwirklichen und wie sie sich mit ihren eigenen Anliegen einbringen. Bei MindMatters ist deshalb die Förderung von Ressourcen und Fähigkeiten zentral, die es den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften erlauben, mit den täglichen Anforderungen produktiv umzugehen und ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten“ (MindMatters).
Während der Adoleszenz müssen Schüler*innen zum einen lernen, die alltäglichen Herausforderungen zu bewältigen, und zum anderen, ihre eigenen Lebensvorstellungen und -wünsche zu realisieren. Dabei führen die sich stetig verändernden gesellschaftlichen Verhältnisse jedoch immer stärker dazu, dass Schüler*innen neben interessanten Entfaltungsmöglichkeiten auch vielfältige Belastungen erfahren (z.B. elterliche und schulische Leistungsanforderungen; Gruppenzwang durch Mitschüler*innen). Vermehrt auftretende psychische Auffälligkeiten (z.B. Schulangst, depressive Verstimmungen, Aggression, Gewalt) zeigen, dass das Leben mancher Kinder und Jugendlicher aus dem Gleichgewicht geraten ist. Das Konzept „Gesunde Schule am Cusanus-Gymnasium“ soll dahingehend zweifach wirksam werden: 1. Durch Unterrichtsmodule und Projekttage sollen die Resilienz und die Gemeinschaft gestärkt werden und somit präventiv wirksam sein. 2. Das bereits vorhandene Beratungskonzept soll regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt werden, sodass die Schüler*innen bei Problemen, Fragen und Sorgen vertrauensvolle Ansprechpartner*innen vorfinden.

Suchtprävention am Cusanus-Gymnasium Erkelenz

Denn „There is no health without mental health."

Der Begriff „Sucht“ ist eine verbreitete umgangssprachliche Bezeichnung für die Abhängigkeit von einem bestimmten Stoff oder von bestimmten Verhaltensweisen. „Prävention“ hingegen ist laut dem Bundesministerium für Gesundheitswesen „ein Oberbegriff für zielgerichtete Maßnahmen und Aktivitäten, um Krankheiten oder gesundheitliche Schädigungen zu vermeiden bzw. das Risiko der Erkrankung zu verringern.“

Das Cusanus-Gymnasium Erkelenz setzt sich seit Jahren das Ziel, regelmäßig in unterschiedlichen Jahrgangsstufen suchtpräventive Projekte durchzuführen. Eine Auswahl wird im Folgenden zusammengefasst:

Der bundesweite Wettbewerb soll Schüler*innen motivieren, mit dem Rauchen gar nicht erst anzufangen. Rauchfrei sein heißt: Die Klasse sagt „Nein“ zu Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas, E-Shishas, Tabak und Nikotin in jeglicher Form.

Durch das Projekt „Check it“, das aus mehreren Bausteinen besteht, sollen laut dem Veranstalter, der Ginko-Stiftung (Fachstelle für Suchtvorbeugung, Jugendberatungsstelle in Mülheim an der Ruhr), folgende Ziele in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt, der Polizei und Mitgliedern verschiedener Selbsthilfegruppen angestrebt werden:

  • Reflexion der eigenen Verhaltensweisen
  • Förderung der Entwicklung protektiver Fähigkeiten (life-skills)
  • Informationsvermittlung
  • Emotionale Anregung
  • Orientierung am Erfahrungshorizont der Schülerinnen und Schüler
  • Einbindung der Eltern in suchtpräventive Aktivitäten

Herr Böckem ist ehemaliger Schüler unserer Schule und war viele Jahre abhängig von unterschiedlichen Drogen. Seit 2001 ist er „clean“, wohnt in Hamburg und arbeitet als Autor und Journalist, unter anderem für das Magazin „Der Spiegel“.

In der Jahrgangsstufe 9 liest er den Schülerinnen und Schülern aus seiner Autobiographie „Lass mich die Nacht überleben: Mein Leben als Journalist und Junkie“ vor. Im Anschluss an die Lesung findet eine Diskussionsrunde statt. Die Veranstaltung dauert insgesamt 1,5 Stunden.

... können Klassen bzw. Kurse an der „Aktion Glasklar“, einer Kampagne der DAK Gesundheit teilnehmen. Ziel der Kampagne ist der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol.


Sollten Sie weitere Ideen und Anregungen für Projekte haben, die in der Schule im Rahmen der Suchtprävention durchgeführt werden können, so kontaktieren Sie die Koordinatorin des Bereichs der Suchtprävention, Frau Koch, gerne telefonisch unter 02431/70025 oder per E-Mail unter ko[at]cusanus-gymnasium [dot] eu.

„Immer on?“ — Medienscouts am Cusanus

Prävention von Onlinesucht am Cusanus-Gymnasium Erkelenz

In den letzten Jahren hat sich die Medienumwelt unserer Schüler*innen stark verändert, denn sowohl das Internet im Allgemeinen als auch die mobile Erreichbarkeit via Smartphone „rund um die Uhr“ dominieren mittlerweile den Alltag sehr vieler Mädchen und Jungen. Heutzutage verbringen Jugendliche laut der JIM-Studie 2018 an einem durchschnittlichen Schultag 214 Minuten im Internet (Quelle). Hinsichtlich des Alters der Schüler*innen gibt es inzwischen kaum noch Unterschiede: WhatsApp, Instagram, Snapchat und Co. gehören längst zur Lebenswirklichkeit der Zwölf- bis Achtzehnjährigen.
Doch wann droht das Abtauchen in die virtuelle Welt zur Sucht zu werden? Der aktuelle Drogen- und Suchtbericht 2019 der Bundesregierung zeigt, dass in Deutschland die Zahl internetbezogener Störungen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist: Nach derzeitiger Schätzung sind 7,1 % der jugendlichen Mädchen und 4,5% der gleichaltrigen Jungen von internetbezogenen Störungen betroffen, insbesondere der suchtartigen Nutzung von Online-Computerspielen oder Social Media. Das sind 270.000 Jugendliche und damit doppelt so viele wie 2011 (Quelle).
Damit es uns gut geht, müssen wir eine vernünftige Balance zwischen online und offline finden. Wer nur im Netz Kontakte hat, der dürfte im realen Leben ziemlich einsam sein.

Das Leben in der digitalen Welt stellt uns als Schule einerseits vor neue Aufgaben, andererseits haben wir die Chance, bereits in der Unterstufe die Grundlagen für einen kompetenten Umgang mit den „Neuen Medien“ zu schaffen: Je früher unsere Schülerinnen einen kritisch-reflektierenden Umgang mit Internet und Co. einüben und über ihren Medienkonsum nachdenken, desto nachhaltiger können sie ihre Medienkompetenz aufbauen.
Genau hier setzt das Konzept der Projekttage „Immer on?“ für die Schüler
innen der sechsten Jahrgangsstufe an, welche in Kooperation mit der AOK Rheinland durchgeführt werden, um die Jugendlichen sowohl für die Chancen als auch für die Risiken der virtuellen Welt zu sensibilisieren. Wir wollen Strategien zur souveränen Mediennutzung vermitteln, um einem riskanten Medienkonsum im Vorfeld Einhalt gebieten zu können. Die einzelnen Module und Bausteine der Präventionstage sind situations- und altersgerecht auf die Jahrgangsstufe 6 zugeschnitten und werden durch integrierte Übungen zur Stärkung der Klassengemeinschaft und des Selbstvertrauens abgerundet.
In diesem Kontext ist es wichtig, dass auch im häuslichen Umfeld von den Eltern klare Regeln zum Umgang mit sozialen Medien aufgestellt werden sollten, um einem übermäßigen Medienkonsum entgegenwirken zu können. Um die Eltern hierbei zu unterstützen, bieten wir parallel zu den Projekttagen einen Elternabend an, der von einem erfahrenen Medienpädagogen moderiert wird.
Zum Abschluss der Projekttage werden verschiedene Workshops unter dem Motto „#offline#⚽️#🤸‍♂️#🎨#🎼#🎭#🎸#🏓#🥋#🛹#🥁“ aus dem sportlichen, künstlerischen und musikalischen Bereich angeboten. Durch die Teilnahme an diesen Workshops sollen die Schüler*innen verschiedene Formen der Freizeitgestaltung als Alternativen zu Smartphone und Co. kennenlernen.
Die Ansprechpartnerinnen sind Frau Halcour (Ha) und Frau Thönnißen (Tho).

Vielfalt und Toleranz, Gesunde Schule | Bibliothek | Cusanus-Gymnasium Erkelenz
Gewaltprävention

Anti- Mobbing- Beauftrage

Die UN- Kinderrechtskonvention hält in ihrem Artikel 19 fest, dass die „Vertragsstaaten […] alle geeigneten Gesetzgebungs- […] und Bildungsmaßnahmen treffen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewalt zu schützen.

Hieraus ergibt sich auch für das System Schule der Auftrag, präventiv - bzw. wenn nötig auch reaktiv - auf jegliche Form von Mobbing zu reagieren. Mobbing ist ein allzeit bekanntes Problem, welches leider immer wieder vor allem in Schulen auftreten kann. Unsere Schule hat sich zum Ziel gesetzt, eine „gesunde Schule“ zu sein, in der alle Schüler*innen sowie Lehrer*innen respektvoll, wertschätzend und unterstützend miteinander umgehen.
Die präventive, also vorbeugende Arbeit ist hierbei unser zentrales Anliegen. Hierzu haben wir diverse Projekte erarbeitet, wie beispielsweise die alljährliche themenbezogene Projektwoche zum Thema „Ich stärken“ in der Jahrgangsstufe 8. Zudem gehen wir auf Wunsch in einzelne Klassen, um mit ihnen zu diesem Thema zu arbeiten und die Schüler*innen zu sensibilisieren.
Sollte es an unserer Schule zu Mobbing- Fällen kommen, so sind wir dazu ausgebildet, reaktiv zu reagieren. Hierzu bedienen wir uns je nach Fall verschiedener Ansätze, wie etwa dem „No Blame Approach“ (wörtlich: "Ansatz ohne Schuldzuweisung") oder der „Farsta-Methode“ (Konfrontation der Täter*innen). Oberstes Ziel muss es hier immer sein, dass das Mobbing- Opfer in seiner Persönlichkeit gestärkt und aus seiner belastenden Situation befreit wird. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir intensiv mit den internen Arbeitsgruppen (Schulseelsorge, Vertrauenslehrer, etc.) und externen Hilfe- und Beratungsstellen zusammen.

Falls Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie gerne die Anti-Mobbing-Beauftragen Frau C. Uerlings (Ue, ue[at]cusanus-gymnasium [dot] eu) und/oder Herr A. Leesmeister (Ls, ls[at]cusanus-gymnasium [dot] eu).

Du hast das Gefühl gemobbt zu werden?
Oder eine deiner Freundinnen oder Freunde ist Opfer von Mobbing?

Dann scheue dich nicht, uns anzusprechen!

ue[at]cusanus-gymnasium [dot] eu(Frau C. Uerlings)
ls[at]cusanus-gymnasium [dot] eu(Herr A. Leesmeister)
„Vielfalt und Toleranz“ am Cusanus-Gymnasium

Vielfalt prägt und bereichert unsere moderne Gesellschaft sowie unseren Schulalltag.

Jeden Tag begegnen wir Menschen mit…

  • unterschiedlicher sozialer, ethnischer etc. Herkunft,
  • unterschiedlichem Geschlecht,
  • unterschiedlicher sexueller Orientierung,
  • unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten und Weltanschauungen,
  • unterschiedlichem Lebensalter,
  • unterschiedlichen physischen und psychischen Fähigkeiten.

In der deutschen Verfassung und auch im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (2006) ist die Gleichbehandlung aller Menschen verankert, jedoch in unserer Gesellschaft noch längst nicht vollständig umgesetzt. Noch immer werden viele Menschen im Alltag, am Arbeitsplatz, in der Schule, bei Behörden etc. ungleich behandelt und diskriminiert, was wiederum Auswirkungen auf ihr Verhalten und ihre persönliche Entfaltung hat. Um dieser Ausgrenzung und Diskriminierung entgegen zu wirken und stattdessen mit Vielfalt tolerant umgehen zu können, ist die Förderung entsprechender Kompetenzen sehr wichtig. Dabei geht es nicht nur um die Unterschiedlichkeiten von Menschen und ihren Lebensentwürfen, sondern immer auch um die Entdeckung von Gemeinsamkeiten und um die Reflexion der eigenen Position im Umgang mit Vielfalt.
Im Rahmen des Projektes „Gesunde Schule“ sollen die Schüler*innen und Lehrkräfte des Cusanus-Gymnasiums in ihrer individuellen Persönlichkeit und als wertschätzende Gemeinschaft gestärkt werden, um Ausgrenzungen und Diskriminierung entgegen zu wirken und ein von Vielfalt und Toleranz geprägtes Schulklima zu schaffen. Dies soll u.a. in Form von Projekttagen, Unterrichtseinheiten und besonderen Aktionen im Schulalltag geschehen. Gleichzeitig stehen den Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften unterschiedliche Beratungsangebote (siehe auch „Beratung“ und „Gesunde Schule“) zur Verfügung.


Auch für die Akzeptanz vielfältiger sexueller Orientierungen und Lebensweisen setzen wir uns als Schulgemeinschaft ein. Studien zufolge geben ca. 11% der 15- bis 29-Jährigen an, nicht heterosexuell zu sein. Gleichzeitig zeigen Studien jedoch auch, dass Schüler*innen häufig Angst vor Vorurteilen und Ausgrenzungen haben und sich daher in der Schule (sowie im privaten Umfeld) nicht „outen“. Durch Aufklärung über sexuelle Vielfalt und die Gestaltung von Konzepten für den Umgang mit „Homo- und Transphobie“ soll eine Atmosphäre der Akzeptanz und Wertschätzung gefördert werden (Projekttage, Unterrichtseinheiten und besondere Aktionen). Wöchentlich findet ein Treffen für Schüler*innen, die sich zu dem Thema „Sexuelle Vielfalt“ informieren und austauschen wollen, im SV-Raum statt (siehe Aushang).

Weiterführende Links:

Kurzcurricula, Europaschule | Thementage | Cusanus-Gymnasium Erkelenz
Unser Schulsanitätsdienst

Das sind wir…
Der Sanitätsdienst ist seit 1984 fester Bestandteil des Cusanus Gymnasiums.
Zum Ersthelfer ausgebildete Schüler sorgen seitdem für das Wohlergehen eines jeden Menschen an unserer Schule.
Zurzeit bilden circa 30 Schüler*innen den Sanitätsdienst, der sich weitestgehend selbst organisiert und von zwei erfahreneren Schülern geleitet wird.
Als Lehrer steht uns Frau Abt zur Seite, die uns bei Fragen und Problemen zur Hilfe kommt.

Kurzcurricula, Vielfalt und Toleranz | Medienscouts | Cusanus-Gymnasium Erkelenz

Als Schüler*in

  • werden wir zu qualifizierten Ersthelfern ausgebildet.
  • werden wir bei regelmäßigen Treffen fortlaufend weitergebildet.
  • engagieren wir uns auch außerschulisch.
  • nehmen wir immer wieder erfolgreich an Wettbewerben teil.

Als Schulsanitäter

  • übernehmen wir Verantwortung.
  • handeln wir überlegt in kritischen Situationen.
  • versorgen und betreuen wir Verletzte und Erkrankte.
  • arbeiten wir mit dem DRK zusammen.
  • betreuen wir verschiedene Schulveranstaltungen, wie z.B.
    • die Bundesjugendspiele
    • das CircleOne Concert
    • den Sponsorenlauf

Als Sanitäter erhältst du vor Beginn des Unterrichts ein Funkgerät, um bei etwaigen Notfällen erreichbar zu sein. Bei einem Einsatz holst du den Patienten im Sekretariat ab und gehst mit ihm in den Sanitätsraum (Raum A111). Dort wird die Person von dir versorgt und betreut.

Um auch mitmachen zu können, musst du

  • mindestens in der 7. Klasse sein
  • einen 8-stündigen Erste-Hilfe-Kurs an unserer Schule besuchen
  • dich nach den Weihnachtsferien im Sekretariat anmelden.

Als erfolgreicher Sanitäter ist es nicht nur wichtig zu wissen, wie man hilft, sondern es erfordert auch viele weitere Fähigkeiten, wie Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Engagement, Teamfähigkeit und Flexibilität. Eine weitere Voraussetzung für die Teilnahme am Schulsanitätsdienst ist, dass sich deine schulischen Leistungen auf einem guten Niveau befinden.

Wir freuen uns auf Dich!

Lehrergesundheit

Bereits der „normale“ Schulalltag kann aufgrund seiner Komplexität sehr anstrengend für Körper und Geist sein. Kommen dann noch steigender Druck und (unverhältnismäßig) hohe Erwartungen der Schüler*innen, Kolleg*innen oder Schulleiter*innen hinzu, kann das schnell dazu führen, dass man sich nicht mehr wohlfühlt, überfordert und unzufrieden ist und sogar krank wird.
Um mit psychischen, physischen und sozialen Belastungen des Schulalltags konstruktiv umgehen zu können, ist es daher unabdingbar, dass Lehrer*innen mit den entsprechenden Ressourcen ausgestattet sind. Einen Beitrag möchte dabei das Team „Lehrergesundheit“ des Cusanus-Gymnasium Erkelenz leisten.
Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die physische sowie psychische Gesundheit aller Mitarbeiter*innen im Schulbetrieb zu fördern beziehungsweise wiederherzustellen. In dem Zusammenhang ergänzen punktuelle Angebote, wie die Möglichkeit das Deutsche Sportabzeichen zu absolvieren oder Supervisionen in Anspruch zu nehmen, feste Bestandteile des Programms, wie z.B. wöchentliche Rückenschulen oder kollegiale Fallberatungen.
Um diese wichtige und zugleich komplexe Aufgabe bewältigen zu können, setzt die Arbeitsgruppe „Lehrergesundheit“ auf eine Vorgehensweise, die nah an den Bedürfnissen der Kolleg*innen orientiert ist. Am Anfang stand eine Bedarfsanalyse, bei der mithilfe eines Fragebogens ermittelt wurde, welche Bereiche des Schullebens besonders belastend sind. Daraufhin werden Lösungswege und Strategien erarbeitet. Gleichzeitig sind stetig alle Kolleg*innen eingeladen, Lösungsvorschläge einzubringen, bevor die Machbarkeit der Lösung geprüft wird. Anschließend kommt es zur Umsetzung, die evaluiert und ggf. geändert wird.

In diesem Sinne: Bleiben wir gesund!

Für das Lehrergesundheitsteam: Roxana Scheller und Nikolaus Socha

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Sekretariat

Mo bis Mi:
7.00 - 15.30 Uhr
Do und Fr:
07.15 - 13.00 Uhr

Bibliothek

Mo, Di:
7.15 - 15.30 Uhr
Mi, Do:
7.15 - 15.15 Uhr
Fr:
7.15 - 12.00 Uhr

Email

sekretariat[at]cusanus-gymnasium [dot] eu
schulleitung[at]cusanus-gymnasium [dot] eu

Informationen für die zukünftigen Schüler*innen der Klasse 5 und des Jahrgangs EPH (Einführungsphase der Oberstufe) und deren Eltern 03.12.2022

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen,

im Folgenden finden Sie alle wichtigen Informationen zum Beratungs- und Anmeldeverfahren für die zukünftige Klasse 5 sowie für alle Schüler*innen der neuen Einführungsphase in der Oberstufe.

Die Anmeldungen für Kinder der zukünftigen Jahrgangsstufe 5 finden am 10./11. Februar 2023 statt. Bitte bringen Sie folgende Dokumente zur Anmeldung mit:

Sie können über diesen Link einen Anmeldetermin buchen. 

Am 28.01.2023 bieten wir Beratungsgespräche an, insbesondere für die Eltern, deren Kinder keine Gymnasialempfehlung erhalten haben. Bitte vereinbaren Sie mit dem Sekretariat telefonisch einen Termin (02431-70025).

Am 21. Januar 2023 findet ein Aktionstag (11:00 Uhr und 14:00 Uhr) für alle Viertklässler:innen statt. Während die Kinder an Aktionen teilnehmen, beraten wir Sie gerne im Atrium. Die Anmeldung zu den einzelnen Aktionen können Sie über diesen Link vornehmen.

Alle weiteren Informationen können Sie unserem Flyer sowie unserer Broschüre entnehmen.

Die Informationsveranstaltungen zur Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe finden am 10.12.2022 und am 28.01.2023 (Beginn ist jeweils 11:00 Uhr) statt. Eine Terminbuchung ist über diesen Link möglich.

Die Anmeldungen für die neue Einführungsphase sind am 10./11. Februar 2023 möglich. Hierzu benötigen wir folgende Unterlagen:

Diese und weitere Informationen können Sie auch unserem Flyer entnehmen. Sie können über diesen Link einen Anmeldetermin buchen. 

Wiedereröffnung der Schulbibliothek "Cusami" 17.11.2022

Lest ihr gerne? Sprecht ihr gerne über Bücher?

Dann seid ihr bei uns richtig!

Die Schulbücherei „Cusami“ des Cusanus-Gymnasiums bietet euch eine große Auswahl an Büchern für Schüler*innen von der fünften Klasse bis zur Oberstufe, die ihr kostenfrei ausleihen könnt. Von „Die Schule der magischen Tiere“ über „Naruto“ bis hin zu spannenden Thrillern für die Oberstufe ist alles dabei!

Unser Bestand wird ständig aktualisiert und seit unserem Umzug nach D106 digitalisiert. Das bedeutet für euch, ihr könnt unseren Buchkatalog auf unserer Website https://cusami.librishare.de/media/books/category/ccbpeu4ubc9qg1qdamog aufrufen und dort bequem von zu Hause aus nachschauen, ob das von euch gewünschte Buch vorhanden bzw. ausleihbar ist. Solltet ihr euch zum ersten Mal ein Buch ausleihen, werdet ihr digital in unserem Programm aufgenommen und bekommt zeitnah euren Bibliotheksausweis.

Ihr habt sogar die Möglichkeit Bücherwünsche zu äußern. Kommt vorbei und überzeugt euch selbst von unserem tollen Angebot.

Unser hilfsbereites Team unterstützt euch gerne, wenn ihr Fragen habt oder etwas Spezielles sucht. Im aktuellen Schuljahr haben wir von montags – freitags in der Pause (09:50 Uhr – 10:10 Uhr) für euch im Raum D106 geöffnet.

Außerdem haben wir seit diesem Schuljahr ein weiteres Angebot für euch. Es gibt nun auch einen Buchclub am Cusanus, den ihr aktiv mitgestalten könnt. Die AG-Zeiten findet ihr in jedem Schuljahr aktualisiert auf unserer AG-Liste.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Frau Halcour und das Cusami-Team

Gedenkfeier der Stadt Erkelenz anlässlich der Reichspogromnacht  15.11.2022

Unter dem Motto „So seltsam es klingen mag: Auschwitz bleibt uns anvertraut. Es gehört uns, wie uns auch die übrige eigene Geschichte gehört“ (Siegfried Lenz) fand die diesjährige Gedenkfeier anlässlich der Reichspogromnacht am 9. November 1938 unter der Leitung der Ganztagshauptschule (GHS) Erkelenz statt, an der neben Schüler*innen der GHS, des Cornelius-Burgh-Gymnasiums und der Europaschule auch der Geschichtsleistungskurs der Q2 des Cusanus-Gymnasiums teilnahm.  

Nach der Eröffnung der Gedenkfeier vor dem Alten Rathaus mit Beiträgen der GHS, der Europaschule und Pfarrer Jendges ging es über die Kölner Straße, wo Hubert Rütten vom Heimatverein über die Bedeutung des Bewahrens sprach, in Richtung des jüdischen Friedhofs.  

Die Schüler*innen des Cusanus-Gymnasiums, die auf ihrer Studienfahrt u.a. das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, die Überreste des Krakauer Ghettos sowie das jüdische Viertel im Stadtteil Kazimierz in Krakau besucht hatten, hatten sich mit dem Schicksal der Familie Strauß beschäftigt und stellten ihre Ergebnisse an den Stolpersteinen vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie auf der Kölner Straße vor, deren Spur sich nach der zwangsweisen Umsiedlung in den Spießhof in Hetzerath im Durchgangsghetto Izbica verliert.  

Im Anschluss fand eine Kranzniederlegung auf dem jüdischen Friedhof statt, bei der neben dem Bürgermeister, Stephan Muckel, auch die Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, eine Rede hielt, in der sie auf die Bedeutung des Gedenkens in der heutigen Zeit hinwies.  

Grenzgänger - Drittortbegegnung an der deutsch-französischen Grenze 04.11.2022

 

Freiburg statt Frankreich - das Jubiläum unserer Schulpartnerschaft und die Hoffnung auf ein Wiedersehen trotz Pandemie boten Gründe genug für die Planung des etwas anderen Austauschs. Rund 50 Schüler*innen des Lycée la Prat’s (Cluny) und des Cusanus-Gymnasiums trafen Anfang Juni im Breisgau aufeinander, betraten deutschen und französischen Boden und kommunikatives Neuland.


Am Pfingstmontag startetet die deutsche Gruppe mit dem Zug nach Freiburg. Nach der Ankunft  am Hauptbahnhof ging es mit der Straßenbahn weiter zur Jugendherberge. Da die französische Gruppe schon vor uns da war, starteten wir mit einer Kennenlernrunde vor der Jugendherberge. Dabei verriet jeder und jede den eigenen Namen sowie zwei Eigenschaften und Interessen, wenn möglich in der jeweils anderen Sprache. Dass wir überwiegend „offen und nett“ sind, haben wir im weiteren Verlauf der Woche natürlich noch erfolgreich unter Beweis gestellt!
Des Weiteren wurden die Zimmer vergeben, dabei wurden die französischen Schüler*innen mit den deutschen vermischt. Den Abend haben wir zusammen in der Innenstadt Freiburgs ausklingen lassen. Am Ende saßen wir noch in einem kleinen Biergarten und haben zusammen eine Kleinigkeit getrunken. Dabei haben wir außerdem eine Legende Freiburgs kennengelernt. Denn wer in eines der Freiburger Bächle tritt, welche die ganze Stadt zieren, muss einen Freiburger bzw. eine Freiburgerin heiraten. Von uns ist keine/r reingetreten...
Am nächsten Tag sind wir morgens mit dem Bus und Fahrer „Margus“ nach Straßburg gefahren. Dort haben wir das Europäische Parlament aufgesucht und einer Debatte über den Klimawandel beigewohnt. Außerdem durften wir uns mit dem Abgeordneten der Grünen, Daniel Freund, unterhalten. Dabei konnten wir Fragen stellen, die wir im Vorfeld vorbereitet hatten und  mit ihm kontrovers diskutierten.
Danach hatten wir freie Zeit, welche wir in der Stadt selbst zur Verfügung hatten. Dort konnte man dann in Kleingruppen etwas essen gehen und beispielsweise die bekannte Kathedrale Straßburgs besichtigen.
Am dritten Tag haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt, um uns innerhalb Freiburgs den Stadtteil Vauban anschauen zu können, der sich insbesondere dem ökologischen und nachhaltigen Leben widmet. Bei dieser Stadtführung haben wir sowohl etwas über den Treibhauseffekt gelernt als auch über die ökologisch sinnvolle Konzeption der Häuser und Straßenzüge innerhalb des Stadtteils. Dort müssen beispielsweise nur diejenigen einen Stellplatz für ein Auto bezahlen, die eines nutzen, damit die Bewohner dazu angeregt werden, auf den eigenen PKW zu verzichten. Durch funktionierende Carsharing-Konzepte und ein gut zugängliches Parkhaus bleiben einige Straßen des Viertels weitgehend autofrei. Anschließend hatten wir Freizeit in der Stadt.
Den Abend haben wir damit verbracht, im anliegenden Park zur Jugendherberge an einer Feuerstelle ein kleines Lagerfeuer zu machen. Mit Snacks und Getränken haben wir dann am Lagerfeuer gesessen. Da viele Chorsänger*innen dabei waren und in Erkelenz zur gleichen Zeit die Vorbereitungen auf die Veranstaltung Musik im Cusanus liefen, wurde auch das ein oder andere Liedchen angestimmt.

Am letzten vollständigen Tag haben wir dann eine Wanderung durch den Wald in die Innenstadt Freiburgs unternommen. Obwohl der Weg anstrengend war, hatten wir nach einer Mittagspause in Freiburg die Möglichkeit, das Museum für Neue Kunst zu besichtigen. Die Sonderausstellung „Someone Else. Die Fremdheit der Kinder“ zeigte Werke internationaler Künstler*innen, die sich mit Fremdheit innerhalb von Familien beschäftigte. Dank der interessanten, erklärenden Texte und der Anwesenheit unseres Kunstlehrers, Herrn Quadflieg, konnten wir so auch einiges über Kunst erfahren.

Nachmittags haben wir ein kleines Projekt zum Abschluss gebracht, welches von den Eindrücken des Austausches handelte. Wir konnten eine Seite mit Bildern und bilingualen Texten gestalten und dabei in bilingualen Gruppen kreativ werden. Den letzten Abend genossen wir alle gemeinsam an dem kleinen Fluss Dreisam unterhalb der Jugendherberge.
Am Tag unserer Abreise haben wir uns morgens verabschiedet und eine kleine Konklusion des Austauschs veranstaltet. So konnten wir verschiedene Erfahrungen und Gefühle austauschen. Beispielsweise war die sprachliche Barriere teilweise ein Problem, welches man aber mit verschiedenen Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch) lösen konnte. Im Endeffekt war es eine Fahrt, die viel Spaß gemacht hat und bei der neue Freundschaften geschlossen wurden.

WIR DANKEN INSBESONDERE: Catherine Girbig, dass sie ihre Gruppe trotz anstrengender Reise im Flixbus mit uns zusammengebracht hat; der Schulleitung, die uns schon im Herbst grünes Licht für die Planung der Begegnung gegeben hat - und nicht zuletzt dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, das sich seit 1963 für den Austausch zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich einsetzt und unsere Fahrt großzügig finanziell unterstützt und damit ermöglicht hat (https://www.dfjw.org)!

                                                                                                                                                                  Marit Schulz, QII

Was bedeutet VIELFALT? 29.10.2022

 

VIELFALT, dieses Wort muss man sich erst einmal durch den Kopf gehen lassen, wenn es darum geht, in einem bestimmten Fokus Diversität nicht nur er- sondern vielmehr auch anerkennen zu können. Habt ihr darüber schon einmal nachgedacht?

Mit Hilfe einer künstlerischen Umsetzung versucht die Schülerin Linnea Beuster die Bedeutung des Wortes zu erschließen. Ihre Zeichnung „post more diversity“ (2022) orientiert  sich  dabei  an  dem  ikonischen  Graffitiwerk  „Boy  Behind   the   Curtain“ (New York, 2002) des Street Art Künstlers Banksy.

Banksys Graffiti zeigt einen Jungen, der, neugierig einen Vorhang wegziehend, auf eine anfänglich leere New Yorker Straßenwand blickt. Durch das Hinzufügen einer Szenerie kann nun die leere Wand zur Bühne umfunktioniert werden. Es eröffnet sich eine Art Imaginationsraum für diejenigen, die Neugier und Offenheit mitbringen. Eine leere Wand wird zu einem Ort voller Möglichkeiten. Leider wurde das Graffiti von der örtlichen Polizei innerhalb weniger Stunden entfernt, da Banksys Werke oft politisch provozieren oder als kriminelles Problem angesehen werden.

In ihrer künstlerischen Hommage an den Graffitikünstler nutzt Linnea die „leere Wand“, um aus einer leeren Fläche einen Ort der Vielfalt zu imaginieren. Die jeweils eigentümlichen, charakteristischen Unterschriften der teilnehmenden Schüler:innen der Jahrgangstufen 5 bis Q2 spiegeln die individuelle Vielfalt ihrer Persönlichkeiten. Der Junge schaut jetzt nicht mehr auf eine leere Wand, sondern auf eine vielfältige und harmonische Gemeinschaft…das Cusanus-Gymnasium.

Ein Dank geht an alle, die am Projekt von Linnea teilgenommen haben.                                                                                                        

(Eck/Qd)

 

Erfolgreiche Teilnahme an der Euregio-Debatte in Maastricht 21.09.2022

Am 21.09.2022 haben vier Schülerinnen aus der Q2 mit ihrem Lehrer Herrn Jansen an der Euregio-Debatte im Provinzhaus in Maastricht teilgenommen. Diese wurde von der Debatunie und dem Grotiuscollege aus Heerlen organisiert. Sowohl deutsche als auch niederländische und belgische Schulen haben an diesem Tag über die Klimakatastrophe debattiert. Zudem haben diverse Gäste wie der Vizepräsident der Europäischen Kommission Frans Timmermans sowie Abgeordnete und Bürgermeister aus den drei Ländern mit kurzen Ansprachen zum Thema die Schüler zum Debattieren angeregt.

Unsere Schülerinnen Sophie Kandzior, Julia Kiwit, Lena Ludwig und Mara Meßner mussten dabei sowohl auf Niederländisch als auch auf Englisch debattieren und haben sich dabei sehr gut präsentiert. Julia Kiwit hat mit ihrer Gruppe den 1. Platz gemacht und Lena Ludwig mit ihrer Gruppe den 2. Platz. Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen recht herzlich zu ihrem Erfolg.

 

Das Cusanus erhält die Auszeichnung "MINT freundliche Schule" 13.09.2022

Zum Lesen der vollständigen Pressemitteilung, bitte einfach auf den Link klicken. Danke!

Ehrung MINT freundliche Schule

Auf den Spuren nationalsozialistischer Verbrechen - Gedenkstättenfahrt nach München und Linz

Hier finden Sie die beiden Links zu den Artikeln der EPH-Gedenkstättenfahrt nach München und Linz

Artikel der Rheinischen Post_Gedenkstättenfahrt München und Linz

Artikel des Khevenhüller Gymnasium Linz